Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
CDU-Politiker trafen Krankenkassen-Experten

Kreis Peine CDU-Politiker trafen Krankenkassen-Experten

Peine. Im Landkreis Peine ist für die Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung rund um die Uhr die Kassenärztliche Vereinigung (KV) verantwortlich, die zugleich die Interessenvertretung der niedergelassenen Vertragsärzte ist. Mehrere CDU-Politiker informierte sich darüber, wie die KV arbeitet.

Voriger Artikel
Kleingärtner feierten ihr großes Fest
Nächster Artikel
Frauen dürfen seit 50 Jahre ins Schwarze treffen

Vor der Kreisgeschäftsstelle (v.l. ): Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, Dr. Thorsten Kleinschmidt (Kassenärztliche Vereinigung), Ingrid Pahlmann, Christoph Plett und Hans-Werner Fechner.

Seit etwa zwölf Jahren ist Dr. Thorsten Kleinschmidt Vorsitzender der KV Braunschweig, die die bundesweit vorgegebene ärztliche Bedarfsplanung für die Region umsetzt. Zu einer Begegnung mit dem Arzt, der seit 20 Jahren in der Selbstverwaltung tätig ist, kam es in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Peine.

Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, der Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, der Kreistagsfraktionsvorsitzender Hans-Werner Fechner, CDU-Kreisvorsitzender Christoph Plett und sein Stellvertreter Georg Raabe setzen sich dabei für eine wohnortnahe ärztliche Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau ein, insbesondere auch im Blick auf die ältere Generation im Kreis Peine.

Der KV-Vertreter räumte ein, dass die Bedarfsplanung nicht den tatsächlichen Bedarf abbilde und deshalb bundesweit überarbeitet werden müsse. Es gebe leider auch eine „aktive Wahrnehmungsverweigerung“, so Kleinschmidt. Es werde an einer Bedarfsplanung gearbeitet.

Flexible Mobilitätskonzepte seien wegen der demografischen Entwicklung wichtig. Man könne nicht bei gleichem Ärztehonorar noch mehr Ärzte beschäftigen. Auch gebe es zudem beispielsweise bei den Augenärzten einen „Flaschenhals in der Weiterbildung“. Und nicht alle „banalen Alltagsprobleme“ gehörten in eine Arztpraxis. Medizinische Versorgungszentren (MVZ) mit Kapitalgesellschaften als Träger seien der falsche Weg, so Kleinschmidt.

Fechner betonte die Notwendigkeit, die (fach-)ärztliche Situation vor Ort ernst zu nehmen und bei Bedarf konkrete Lösungen zu suchen. Pahlmann wies auf die Aktivitäten des Gesundheitsministeriums hin. Budde forderte, dass auch zukünftig jeder Patient die medizinische Leistung erhalten müsse, die er brauche und zwar „unabhängig von seiner Geburtsurkunde, seinem Kontostand oder seiner Adresse.“ Die Menschlichkeit müsse der wichtigste Maßstab der Gesundheitspolitik sein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung