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CDU Peine: „Man muss die gesamte Bauland-Strategie der Stadt überdenken“

Peine CDU Peine: „Man muss die gesamte Bauland-Strategie der Stadt überdenken“

Sehr enttäuscht ist der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Meier, dass jetzt im Rat der Stadt Peine der einstimmige Beschluss des Ortsrates Essinghausen-Duttenstedt mit Mehrheit abgelehnt wurde. Der Ortsrat hatte gefordert, dass eine Umfrage über den Bedarf an neuen Baugrundstücken in Essinghausen gestartet wird.

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Essinghausen: Die CDU-Ortsratsfraktion wünscht sich eine Umfrage zur Baulandplanung.

Quelle: tk

„Es gehört doch zur Arbeitsgrundlage eines Ortsrates, sich über die Wünsche und Bedürfnisse seiner Bürger und den damit verbunden kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten ein eigenes Bild zu machen“, betonte Meier. Sinn eines Ortsrates sei es doch, die Verbindung von der Kernstadt zu den Bürgern in den Ortschaften herzustellen und zu halten - und eben nicht nur vom „grünen Tisch“ im Rathaus zu entscheiden. Auch wecke eine solche Umfrage überhaupt keine Begehrlichkeiten wenn klar definiert sei, „wie mit dem Ergebnis umgegangen und was mit der Umfrage beabsichtigt wird“.

Die Verwaltung sollte sich laut dem Christdemokraten auch einmal die riesigen Bedarfe im Bereich der südlichen Stadt-Peripherie zur Gemeinde Vechelde (Wahle, Gleidigen und Denstorf) sowie vor Braunschweig-Lehndorf anschauen und entscheiden, „ob man nur immer in Vöhrum und Stederdorf umfassend Bauland anbieten und Ortschaften zu Kleinstädten aufblasen will, oder einfach einmal versuchen sollte, Bauwillige mit einem angemessenen Baulandpreis von dort nach Schmedenstedt oder Woltorf ziehen zu lassen“.

Meier weiter: „Vielleicht muss man die gesamte Bauland-Strategie der Stadt Peine überdenken.“ Die Bauplatz-Frage in Essinghausen wäre dafür ein guter Beginn.

tk

INFO

Stimmen aus der Ratssitzung

Zur Forderung nach einer Baulandumfrage für Essinghausen gab es verschiedene Stimmen in der Ratssitzung. Karl-Heinrich Belte (PB) sagte: „Es geht doch nur um eine Umfrage.“ Letztlich entscheide doch ohnehin die Stadt wo Bauland ausgewiesen wird. Elke Kentner (Grüne) konstatierte: „Für uns geht es auch um die Frage von Infrastrukturkosten. Aus meiner Sicht ist die Umfrage überflüssig weil es eine Interessentenliste bei der Stadt gibt.“

Das sah auch Jürgen Eggers (Linke) so. Dr. Rainer Döring (FDP) erklärte: „Wir dürfen es nicht übertreiben mit Bauplätzen.“ Zudem wolle er mit einer Umfrage keine falschen Erwartungen wecken. Michael Ramm (SPD), kritisierte, dass man die Umfrage eigentlich gemeinsam mit der CDU durchführen wollte, diese aber vorgeprescht sei.

rd

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