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CDU: Mehr Flächen für Windräder im Landkreis Peine ausweisen

Kreis Peine CDU: Mehr Flächen für Windräder im Landkreis Peine ausweisen

Die Flächen für Windkraftanlagen im Peiner Land sind ausgeschöpft. Zurzeit arbeitet der Zweckverband Großraum Braunschweig daran, weitere Flächen auszuweisen, auf denen Windräder gebaut werden dürfen. CDU-Kreisvorsitzende Silke Weyberg rät, die sich daraus ergebenden Chancen nicht zu verpassen.

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Kreis Peine. Das jüngste Windrad im Peiner Land ist im Dezember bei Ohlum ans Netz gegangen. Doch die Flächen für Windräder sind weitgehend ausgeschöpft. Zurzeit plant der Großraumverband, neue Flächen im Regionalen Raumordnungsprogramm auszuweisen. Ein erster Entwurf soll in wenigen Wochen vorgelegt werden.

„Wir müssen als Landkreis einen Beitrag zum Ausbau des Anteils der regenerativen Energien bei der Stromerzeugung leisten“, sagte Weyberg. Insbesondere bei der Windenergie dürften die Peiner den Anschluss nicht verpassen. Denn die Ausweisung neuer Standorte sei nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern biete auch wirtschaftliche Chancen.

Weyberg betonte: „Bei der Planung dürfen die Bürger nicht außen vor gelassen werden.“ Neue Standorte müssten im Einvernehmen mit der Bevölkerung ausgewiesen werden. Es sei sinnvoll, sich möglichst früh mit dem Thema auseinander zu setzen, denn die Christdemokraten wollen, dass möglichst lokale Investoren Betreiber möglicher künftiger Anlagen sind. „Damit bleibt die Gewerbesteuer komplett in den Gemeinden – und das hilft am Ende allen Bürgern“, sagte die Politikerin. Eigentümer der Flächen, auf denen künftige Windräder entstehen, sind weitgehend Landwirte, doch die CDU hofft, dass auch Peiner Bürger in Windkraft investieren und sogenannte Bürger-Windkraftanlagen entstehen. Weyberg: „Das könnten zum Beispiel Kommunen oder andere Organisationen koordinieren.“

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Regionale Raumordnung

Der Großraum Braunschweig überarbeitet das Regionale Raumordnungsprogramm. Das Ziel: neue Flächen für Windkraftanlagen unter Berücksichtigung vorhandener Flächen für Windenergie und anderer Interessen. Die neuen Flächen sollen eine Größe von je etwa 50 Hektar haben oder bereits vorhandene Areale erweitern. Wo genau neue Windräder entstehen können, steht noch nicht fest. „Der Großraumverband hat eine Karte mit aus ihrer Sicht möglichen Standorten entworfen“, sagte CDU-Kreisvorsitzende Silke Weyberg. Die Karte wird mit den Kommunen beraten. Die Frist für die erste Runde endet im Januar. Dann werde ein erster Entwurf für mögliche Standorte veröffentlicht und das Beteiligungsverfahren gestartet. „Wer sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzt, kommt genau zur richtigen Zeit“, sagte Weyberg. Sie geht davon aus, dass die Flächen erst im kommenden Jahr ausgewiesen werden, sodass Investoren 2013 Bauanträge stellen können. Zu möglichen Standorten im Peiner Land wollte sie sich nicht äußern.

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WartenWartenMit Blindheit per Definition geschlagen, dennoch nicht unsichtbar, präsentiere ich mich als unbeachtetes und ungeliebtes Stiefkind zeitgenössischer Literatur.

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