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CDU-Mann aus Bad Harzburg will Landrat werden

Peine CDU-Mann aus Bad Harzburg will Landrat werden

Peine. Veränderung oder Konstanz? Am 11. September haben die Peiner die Möglichkeit, ein Votum für ihren favorisierten Landrat abzugeben. Wer das Rennen machen wird, steht noch völlig in den Sternen. Die PAZ hat sich deshalb mit allen Kandidaten getroffen, um sie in loser Reihenfolge vorzustellen. In der dritten Sonderseite geht es um ein relativ neues Gesicht in der Peiner Politik: Dr. Burkhard Budde (CDU).

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Burkhard Budde sammelt seit vielen Jahren Eulen. Auch die Peiner Eule, die symbolisch über die Stadt und ihre Menschen wacht, fasziniert ihn.

Quelle: Michaela Gebauer

Wenn man den gebürtigen Bünder nach einem Kugelschreiber fragt, greift er ohne zu Überlegen in seine rechte Hosentasche und zieht einen schwarzen Stift hervor. „Diesen habe ich eigentlich immer dabei“, sagt der Landratskandidat und kramt aus der Jackentasche einen kleinen Notizzettel hervor. „Wenn ich in der Natur spazieren gehe oder in einer Stadt bin, kommen mir manchmal die schönsten Einfälle für neue Geschichten und Gedichte.“

Seit seiner Schülerzeit war Budde als freier Mitarbeiter zweier Lokalzeitungen in Bünde journalistisch tätig. Deshalb hat er neben Theologie auch ein Publizistikstudium in Münster absolviert. Seine wahre Leidenschaft ist aber die Politik, der Einsatz für andere Menschen und die Gestaltung des Gemeinwesens.

Der 62-Jährige lebt zurzeit in Bad Harzburg und kennt Peine durch seine zahlreichen Besuche. Viele Türen seien ihm dadurch bereits geöffnet worden. Für das Amt des Landrates würde Budde deshalb auch in den Landkreis Peine ziehen.

„Da ich über langjährige Leitungs- und Managementerfahrung verfüge, integrieren und Menschen führen kann, vor allem aber über einen unabhängigen und ungetrübten Blick verfüge, kann ich leichter die Selbstständigkeit des Landkreises im Blick stärken“, sagt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Marienstifts in Braunschweig. Er tritt als CDU-Kandidat an, will aber unabhängiger Anwalt aller Bürger sein. „Mein Kompass ist das Gemeinwohl sowie die Bürger- und Menschennähe“, betont Budde. Deshalb haben ihn neben der CDU auch die FDP und die PB als Landrats-Kandidaten aufgestellt.

Zu seinem Politikstil gehöre es, keine einfachen Lösungen anzubieten oder Wahlgeschenke zu versprechen. Budde müsse nämlich die Situation des Landkreises noch konkreter analysieren, beziehungsweise eine Bestandsaufnahme machen, um anschließend mit den Bürgern eine Strategie für die Zukunft zu entwickeln. Im sei es sehr wichtig, dass nach Worten auch Taten folgen.

Seiner Meinung nach gebe es schon jetzt einige grundlegende Punkte, die er in Peine um- und durchsetzen möchte. Dazu gehöre die Stärkung der Arbeitsplätze - hierbei lege Budde sein Augenmerk unter anderem auf die Stahlindustrie und das Krankenhaus, aber auch auf andere Dienstleistungsbereiche, auf das Gewerbe, sowie auf das Handwerk und die Landwirtschaft.

Außerdem möchte er, dass das vielfältige Schulangebot erhalten bleibt und es keine verpflichtende Einheitsschule für alle gibt, da es seiner Meinung nach keine „Einheitskinder“ gebe. Und die Politik müsse darüber hinaus mehr für den sozialen Wohnungsbau tun, da bezahlbarer Wohnraum nötig sei, um die Lage zwischen Harz und Heide noch attraktiver zu machen. „Natürlich wünsche ich mir zudem die Förderung des Sportes, der Kultur, der Kunst und des Ehrenamtes“, so der 62-Jährige abschließend.

mgb

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