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CDU-Anfrage bei Kessler zu Dorferneuerung in Vöhrum

Peine CDU-Anfrage bei Kessler zu Dorferneuerung in Vöhrum

Peine. Eine Anfrage an Bürgermeister Michael Kessler (SPD) schickte nun die CDU-Stadtratsfraktion. Thema ist das Dorferneuerungsprogramm in Vöhrum.

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Luftaufnahme von Vöhrum, oben Eixe: Die CDU-Stadtratsfraktion möchte wissen wie es mit dem Dorferneuerungsprogramm weitergeht.

Quelle: Archiv

„Nach den ‚Grundsätzen für die Aufnahme neuer Dörfer in das Dorferneuerungsprogramm‘ des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung vom Januar 2013 ist eine Aufnahme als Einzeldorf in das Dorferneuerungsprogramm nicht mehr vorgesehen“, schildert CDU-Ratsmitglied Dr. Ingo Reinhard. Stattdessen müssen sich nun mindestens drei benachbarte Dörfer für ein Dorfentwicklungsverfahren zusammenschließen.

Dieser Richtungswechsel sei aus Sicht der CDU-Ratsfraktion nicht nachvollziehbar. Daher solle Kessler vom Landwirtschaftsministerium unter anderem in Erfahrung bringen, „wie überhaupt Dörfer mit einem Entwicklungsbedarf in ein etwaiges gemeinsames Förderprojekt aufgenommen werden, wenn deren nächste Nachbarort­schaften bereits das Dorferneuerungsprogramm nutzen konnten und somit keinen Bedarf mehr haben.“ Im Falle Vöhrums seien dies die Ortschaften Eixe, Berkum und Schwicheldt.

Eine Zusammenfassung von großen mit wesentlich kleineren Dörfern erscheine aufgrund völlig unterschiedlicher Zielvorgaben und Rahmenbedingungen wenig plausibel, mahnt Reinhardt. „Die Folge wäre, dass große Dörfer auch in Zukunft wieder wie in den vergangenen drei Jahrzehnten leer ausgehen“, so Reinhardt. Es sei zu klären, ob in Vöhrums anderen Nachbarorten grundsätzlich Bedarf an einer Dorferneuerung bestehe - und welche Ortschaften geeignet seien.

Außerdem fordert die CDU-Ratsfraktion erneut ein Leerstandskataster. „Das ist eine wesentliche Voraussetzung für die Antragstellung von Dorfentwicklungsverfahren.“ Es dürfe sich weniger die Frage stellen, ob Peine ein Leerstandskataster einführt, sondern wie es umgesetzt werden könne, so Reinhardt. Auch ob und unter welchen Umständen Vöhrum als großes Dorf für eine Städtebauförderung in Frage komme, soll Kessler prüfen.

rd

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