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Burgschule: Eltern sorgen sich um Kinder

Terror-Drohung Burgschule: Eltern sorgen sich um Kinder

Peine. Für große Aufregung hat die Schließung der Peiner Burgschule am Montag wegen einer mutmaßlichen Terror-Drohung des Islamischen Staates (IS) per E-Mail (PAZ berichtete) gesorgt. In der Mail an die Burgschule hieß es „Terror, bringt euch lieber in Sicherheit“. Am Dienstag riefen zahlreiche besorgte Eltern den Schulleiter Jan-Philipp Schönaich an, um sich über die Sicherheit ihrer Kinder in der Grund- und Hauptschule zu informieren.

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Die Peiner Burgschule nach der Terror-Drohung: Gestern fand wieder normaler Unterricht statt.

Quelle: Michael Lieb

Schönaich sagte: „Ich habe versucht, die Eltern zu beruhigen. Trotzdem haben einige ihre Kinder aus Angst zu Hause gelassen. Wir als Schulleitung haben auch einen Elternbrief verteilt, in dem wir erklären, dass wir am Montag wegen einer akuten Gefährdungslage unsere Schule geschlossen haben.“

Doch da die Polizei entschieden habe, dass es keine akute Gefährdungslage mehr gebe, gehe der Unterricht weiter. Trotzdem weist der Elternbrief ausdrücklich darauf hin, dass in der E-Mail eine Bedrohung für mehrere Tage ausgesprochen worden sei. Schönaich erklärte: „Es gibt für solche Amok-Situationen einen festen Notfallplan, den wir strikt befolgt haben. Das ist auch den Umständen entsprechend gut gelaufen. Wir hatten aber auch Glück, dass wir früh reagieren konnten und zu diesem Zeitpunkt nur wenige Schüler in der Schule waren. So war die Schließung ohne Panikmache möglich.“

Der Schulleiter wünscht sich, dass dieser Notfallplan für Extremsituationen gemeinsam mit der Polizei, dem Staatsschutz, dem Schulträger und der Landesschulbehörde noch verbessert wird. „Man muss sich darauf einstellen, dass es in der Zukunft weitere Terror-Drohungen geben kann und dann werde ich nicht wieder die Burgschule aus angeblichen ,technischen Gründen‘ schließen, sondern deutlich machen, dass es eine klare Gefährdungslage gibt“, so Schönaich.

Man müsse sich auf solche Bedrohungen - egal, ob Fälschung oder nicht - besser einstellen. Dazu gehöre auch, dass die Polizei als Staatsgewalt sofort vor Ort sei, um Sicherheit auszustrahlen. Schönaich schließt: „Vor allem anderen stehen bei uns die Sicherheit und die Gesundheit der Schüler an erster Stelle - immer.“

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