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Buhmann: Schnellere Flüchtlingsintegration

Peine Buhmann: Schnellere Flüchtlingsintegration

„Wir müssen Flüchtlinge so schnell wie möglich in das alltägliche Leben integrieren“, sagte Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann und fordert einen Perspektivwechsel im Umgang mit Flüchtlingen, von denen in den kommenden Monaten immer mehr erwartet werden.

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Der Zugang zu Bildung und Arbeit ist für Flüchtlinge sehr wichtig, sagte Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann.

Quelle: dpa

Peine. Die CDU im Kreistag hatte ein Diskussion über die Willkommenskultur im Peiner Land angeregt, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Hans-Werner Fechner sieht auch die Bürger in der Pflicht.

Ein bisschen hat der von Dr. Buhmann geforderte Perspektivwechsel schon stattgefunden. Denn Sprachkurse vermittelt der Landkreis für Flüchtlinge umgehend. Das sei aber nicht genug. „Sobald die Flüchtlinge ausreichend Deutschkenntnisse erworben haben, sollten sie auch in Arbeit vermittelt werden können“, sagte der Sozialdezernent. Bisher ist das frühestens nach sechs Monaten möglich. Dabei werden Fachkräfte im Handwerk und in der Pflege dringend gebraucht.

„Es ist also aus mehreren Gründen nicht richtig, dass die Flüchtlinge hier zum Nichtstun verurteilt sind“, sagte Dr. Buhmann. Allerdings haben nicht alle Flüchtlinge auch Aussichten, letztlich einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Deutschland zu bekommen. „Da muss in den Erstaufnahmelagern besser gefiltert werden. Wer ohnehin keine guten Aussichten hat, in Deutschland bleiben zu dürfen, sollte dort gleich länger bleiben und nicht sofort an die Kommunen weiter geleitet werden“, sagte Dr. Buhmann.

Der Landkreis plant den Abbau weiterer Hürden. So richtet die Kreissparkasse Peine Konten für Flüchtlinge ein, damit sie ihre Hilfen nicht immer in bar im Kreishaus abholen müssen. Verhandlungen mit der Volksbank laufen parallel dazu. Außerdem sollen Krankenscheine, die zurzeit wochenweise ausgestellt werden künftig ein Quartal lang gelten. Der Landkreis denkt auch darüber nach, für die Flüchtlinge eine Gesundheitskarte einzuführen.

Fechner sagte: „Letztlich müssen sich aber auch die Bürger öffnen und die Willkommenskultur leben.“ Dr. Buhmann ist zuversichtlich, dass das passiert: „Wir haben in den den Gemeinden viele Freiwillige, die sich helfend engagieren.“

pif

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