Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Buhmann: "Fusion könnte Jobcenter gefährden“

Kreis Peine Buhmann: "Fusion könnte Jobcenter gefährden“

Kreis Peine. Die Zahl der Arbeitslosen im Peiner Land ist mit 5,4 Prozent im Dezember 2014 auf einen historischen Tiefstand gesunken. Gleichzeitig konnte der Landkreis die Langzeitarbeitslosigkeit um rund 5,9 Prozent senken. Aber es droht Gefahr.

Voriger Artikel
Stehende Ovationen für „Musical Night“
Nächster Artikel
Besondere Stadtführung zum Weltgästeführertag

Dr. Detlef Buhmann steht vor dem Jobcenter des Kreises Peine an der Stederdorfer Straße.

Quelle: pif

„Damit liegen wir im Vergleich auf Platz drei in Niedersachsen“, sagte Peines Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann. Mit Blick auf den aktuellen Stand der Fusionsverhandlungen (PAZ berichtete) sieht der Sozialdezernent den Erfolg des Peiner Jobcenters möglicherweise jedoch in Gefahr. Denn: Sollten die geplanten Gespräche mit Braunschweig, Wolfenbüttel und Helmstedt konkret werden, sind die bisherigen Strukturen im Peiner Land gefährdet.

„Bei einem Zusammengehen mit Braunschweig, Wolfenbüttel und Helmstedt würde die Jobvermittlung sicherlich nicht von Peine aus gesteuert werden. Wir könnten mit größter Wahrscheinlichkeit nicht Optionskommune bleiben. Das würde nicht nur Arbeitsplätze im Jobcenter gefährden, sondern in der Folge auch bei der Kreisvolkshochschule und der Berufsbildung- und Beschäftigungsgesellschaft BBg. Die BBg wäre in ihrer Existenz bedroht. Dies gelte es bei den Fusionsüberlegungen zu bedenken“, sagte der Sozialdezernent.

Trotz der guten Werte gibt es im Kreis Peine aber immer noch 2341 Langzeitarbeitslose. Deshalb sei es notwendig, in diesem Jahr diese Gruppe mit noch größerer Anstrengung und einer zielgerichteten Vermittlungsstrategie in den Arbeitsmarkt zu bringen. Dabei könne sich auch die Integrationsquote sehen lassen, die mit 30,2 Prozent Rang sieben im Landesvergleich für den Landkreis Peine bedeutet.

„Das Jobcenter ist erfolgreich und hat sich bewährt. Daraus leiten wir den Anspruch ab, bei einer Fusion mit Hildesheim die Option auf Hildesheim auszudehnen“, betonte Dr. Buhmann. Ein Problem sei dabei noch die bessere Bezahlung der Mitarbeiter in Hildesheim gegenüber der Optionskommune in Peine. Eine gemeinsame Einrichtung müsse das angleichen. „Das kriegen wir gelöst, denn zum einen gilt Besitzstandwahrung, zum anderen haben unsere Mitarbeiter bestimmt nichts gegen eine bessere Bezahlung“, ist sich Dr. Buhmann sicher.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung