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Bürgerversammlung mit vielen Fragen

Fusion Bürgerversammlung mit vielen Fragen

Groß Ilsede. Eine enttäuschend geringe Resonanz gab es gestern Abend beim Auftakt der Bürgerversammlungen zu einer möglichen Kreisfusion zwischen Peine und Hildesheim. Knapp 30 Zuhörer waren in die Aula des Schulzentrums in Groß Ilsede gekommen.

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Wolfgang Gemba referierte vor knapp 30 Zuhörern über den aktuellen Sachstand der Fusionsverhandlungen zwischen dem Landkreis Peine und dem Kreis Hildesheim.

Quelle: im

Kreisbaurat Wolfgang Gemba referierte fast ausschließlich vor Politikern und Vertretern der Bürgerinitiative „Pro Landkreis Peine“, die eine Fusion mit dem Nachbarn im Süden äußerst kritisch betrachten und den Landkreis Peine in seinen aktuellen Grenzen erhalten wissen wollen. Die Debatte während der Informationsveranstaltung verlief trotz der vielen Kritiker im Publikum aber äußerst sachlich.

Gemba stellte noch einmal die bekannten fünf Rahmenbedingungen vor. Dazu zählen die Einheit des Landkreises, die Selbstständigkeit der Stadt und der Gemeinden, die Bürgernähe, die finanziellen Leistungsfähigkeit sowie keine frühzeitige Festlegung.

Vor allem auf den offenen Prozess der aktuellen Fusionsgespräche machte Gemba mehrfach aufmerksam und ließ jederzeit Fragen aus dem Publikum zu, die er auch erschöpfend mit den Bürgern diskutierte. Besonders diese Geduld brachte ihm am Ende das Lob einiger Zuhörer ein – auch wenn sich die Meinungen inhaltlich nicht annäherten.

Immer wieder erklärte Gemba aber auch, dass bestimmte Fragestellungen noch nicht geklärt seien. „Welche Aufgaben die Gemeinden am Ende haben werden und wie viele Köpfe eine gemeinsame Kreisverwaltung haben wird, ist noch völlig offen“, sagte er. Fest stehe aber, dass es für die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst eine Art Beschäftigungsgarantie gebe. Mit Massenentlassungen müsse also nicht gerechnet werden.

Gemba stellte aber auch mögliche Alternativen einer Fusion mit Hildesheim vor und machte deutlich, dass Landrat Franz Einhaus auch Gespräche Richtung Braunschweig, Gifhorn sowie Salzgitter und Wolfenbüttel anbieten werde. Dort mussten nach einer ersten Absage die Wahlen der Hauptverwaltungsbeamten abgewartet werden.

pif

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