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Bürgerstiftung: 191.000 Euro für soziale Projekte

Peine Bürgerstiftung: 191.000 Euro für soziale Projekte

Peine. Die Bürgerstiftung ist seit zehn Jahren im Peiner Land tätig: „Die Berufung in den Vorstand haben wir alle als eine Ehre empfunden. Unser Ziel war es am Anfang, die Stiftung erst einmal im Peiner Land bekannt zu machen“, erinnert sich Vorstandsmitglied Wilhelm Laaf,

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Der Vorstand der Bürgerstiftung (v.l.): Frank Neumann, Hans-Jürgen Ebeling und Wilhelm Laaf.

Zusammen mit Ulrich Eggers und Stefan Honrath gehörte Laaf der ersten Vorstandsmannschaft an und ist auch noch heute dabei. Darüberhinaus war es seinerzeit wichtig gewesen, die offizielle Anerkennung als Stiftung zu bekommen.

„Neben den regelmäßigen Erträgen aus unserem Stiftungskapital freuen wir uns auch über kontinuierlich zufließende Spendengelder, ohne die wir wesentlich weniger Aktivitäten entfalten könnten. Schließlich müssen wir unser Stiftungsvermögen sehr konservativ und umsichtig anlegen und können deshalb bei den heutigen Zinssätzen nicht ausreichend viele Mittel erwirtschaften“, erläutert Frank Neumann, der seit 2014 dem Vorstand angehört.

Dabei hat das Stiftungsvermögen eine rasante Entwicklung genommen und steht heute bei rund 850 000 Euro. „Am Anfang waren wir froh über ein Startkapital von 36 000 Euro“, schildert Laaf. Durch diverse kleinere und größere Zustiftungen, zum Teil auch aus Erbschaften, konnte das Vermögen jedoch kontinuierlich aufgebaut werden. „Für einen Lebensraum wie das Peiner Land ist das eine beachtliche Entwicklung“, freut sich Neumann.

„Durch unsere Erträge aus dem Stiftungsvermögen und zahlreiche Spenden konnten wir in den vergangenen zehn Jahren 191 000 Euro für diverse Projekte bereitstellen“, erklärt Hans-Jürgen Ebeling. „Auch wenn der Schwerpunkt dabei auf Unterstützung von Kindern und Jugendlichen liegt, haben wir auch Arbeit für Senioren und andere gemeinnützige Projekte fördern können.“ Waren es im ersten Jahr des Bestehens noch bescheidene 2500 Euro, die zur Verfügung standen, ist diese Summe 2015 auf stattliche 41 000 Euro angestiegen. „Unser anspruchsvollstes und wohl auch bekanntestes Projekt ist unsere Initiative ‚Ein Essen für jedes Kind‘, in dem wir seit fünf Jahren Kinder unterstützen, die sonst keine gesunde Mahlzeit in ihrer Schule einnehmen könnten“, so Ebeling. Allerdings sei der Bedarf derart stark gewachsen, dass die weitere Finanzierung gefährdet erschien. „Deshalb danken wir neben vielen Groß- und Kleinspendern auch unseren 125 Paten ganz besonders, die mit ihrem Engagement die Fortführung der Aktion gesichert haben.“

Laaf ergänzt: „Auch der Kreissparkasse Peine sind wir zu besonderem Dank verpflichtet, denn sie hat vom ersten Tage an die Verwaltung und auch einen Großteil der Kosten übernommen, so dass wir fast alle eingehenden Mittel voll in unsere Projekte geben können.“

jti

PAZ-INFO:

Geförderte Projekte

Die Liste der geförderten Projekte weist ein breites Spektrum auf: Bekanntestes Projekt ist die Initiative „Ein Essen für jedes Kind“. Es wurden aber auch Streitschlichterprojekte in Schulen, Schulchor-Aktivitäten und Veranstaltungen der Kreismusikschule, Sprachförderung in Kindergärten und Hilfe bei psychomotorischen Defiziten von Kindern unterstützt. Geholfen wurde ebenfalls der Blinden- und Sehbehindertenhilfe, der Hospizbewegung, der Generationenhilfe und dem Peiner Betreuungsverein.

Bürgerstiftung mit Gütesiegel zertifiziert

Am 1. Oktober 2006 konnte der Vorstand der Bürgerstiftung Peine erstmalig das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen entgegennehmen. Mit diesem begehrten Siegel wird zertifiziert, dass die festgelegten Qualitätsstandards für eine Bürgerstiftung erfüllt werden. In den Folgejahren wurde das Gütesiegel nach einer jeweiligen Prüfung bis heute wieder vergeben. „Das Gütesiegel gibt unseren Stiftern und Spendern die Sicherheit, dass die von ihnen zur Verfügung gestellten Geldmittel ordnungsgemäß und satzungskonform verwendet werden“, erläutert Frank Neumann vom Vorstand.

So kann geholfen werden

Neben Spenden oder Patenschaften besteht auch die Möglichkeit, der Bürgerstiftung Kapital im Zuge von Erbschaften zufließen zu lassen. So kann man im Rahmen der Nachlassregelung auch die Bürgerstiftung bedenken, die jede Zustiftung dauerhaft in ihrem Vermögen erhält und aus den Erträgen langfristig Gutes für die Region Peine bewirkt. Die Erblasser können Einfluss auf die Verwendung der Mittel nehmen. Bei größeren Zustiftungen ist auch die Benennung eines Treuhandfonds nach dem Stifter denkbar. Wer die Arbeit unterstützen möchte, kann dieses über folgende Bankverbindung tun: IBAN: DE67252500010000334466. Infos: www.buergerstiftung-peine.de

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