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Bürgermeisterwahl: Seffer tritt als Einzelkandidat an

Peine Bürgermeisterwahl: Seffer tritt als Einzelkandidat an

Peine. Bislang wollte sich Stadtrat Friedhelm Seffer nicht zu einer möglichen Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im September äußern. Doch jetzt steht fest: Der 62-Jährige tritt an.

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Tritt als Bürgermeister-Kandidat an: Friedhelm Seffer.

Quelle: mic

Seffer hat Anfang der Woche begonnen, Unterschriften zu sammeln. Als Einzelkandidat benötigt er mindestens 200 Unterstützer. Aufsehen erregt Seffers Kandidatur, weil ihm tatsächlich gute Chancen attestiert werden, er aber nicht für seine Partei, die SPD, antritt. Unterdessen steht ein weiterer Kandidat für die Wahl fest: Jürgen Eggers (siehe Text unten) geht für die Linken ins Rennen.

Die Liste der Bürgermeister-Kandidaten wird damit immer länger: Klaus Saemann (SPD), Andreas Meier (CDU/FDP), Elke Kentner (Grüne) und Karl-Heinrich Belte (PB) stehen bereits fest. Mit Seffer und Eggers gibt es nun insgesamt sechs Kandidaten, die die Nachfolge des amtierenden Bürgermeisters Michael Kessler (66) antreten wollen.

Auf PAZ-Anfrage bestätigte der im Urlaub befindliche Seffer gestern: „Ja, es stimmt, ich sammele gerade Unterschriften, damit ich als Einzelkandidat antreten kann.“ Im Vorfeld habe er viel positiven Zuspruch für seine Kandidatur erhalten und sich letztlich auch deshalb dafür entschieden. Mit seiner Kandidatur möchte sich Seffer jedoch nicht gegen seine Partei, die SPD, stellen. Er selbst sieht sich vielmehr als „ein zusätzliches Angebot an den Wähler“.

Dem Parteiverfahren der SPD zur Findung eines Bürgermeisterkandidaten habe er sich bewusst nicht gestellt, nachdem ihm die Rahmenbedingungen für dieses eröffnet worden waren.

Zu seinen politischen Zielen als Bürgemeister-Kandidat sagt Seffer: „Ich möchte die erfolgreiche Arbeit der Stadtverwaltung fortsetzen. Große Visionen für Peine zu propagieren halte ich nicht für richtig, ich möchte vielmehr, dass solide und vernünftig gearbeitet wird.“ Besonders am Herzen liege ihm jedoch die Wirtschaftsförderung und dieSchaffung von neuen Arbeitsplätzen, damit es den Menschen vor Ort gut geht.

Seffer, 1953 geboren und in Wipshausen aufgewachsen, begann 1968 seine Verwaltungslehre bei der Stadt. Schnell machte er Karriere, aktuell ist er der „dritte Mann“ im Rathaus. Der Verwaltungsexperte gilt als Verfechter klarer Worte: Er sagt: „Ich bin ein Mensch, der sich nicht verbiegen lässt. Ich bin lieber nicht beliebt als beliebig. Das bedeutet aber nicht, dass ich meine Meinung nicht ändern würde, wenn es bessere Argumente gibt.“

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Peine
Jürgen Eggers, Kreisvorsitzender der Partei Die Linke, wurde von seiner Partei als Bürgermeister-Kandidat nominiert.

Peine. Jürgen Eggers, Jahrgang 1957, tritt für die Peiner Linkspartei als Bürgermeisterkandidat an. Gestern Abend nominierte die Mitgliederversammlung den Stadtrat einstimmig. Die offizielle Aufstellung als Kandidat der Linken soll bei einer Aufstellungsversammlung im Mai erfolgen. Damit sind nun insgesamt sechs Kandidaten im Rennen.

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