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Bürgermeisterwahl: Die SPD kürt Michael Kessler

Peine Bürgermeisterwahl: Die SPD kürt Michael Kessler

Peine. Eine wichtige politische Entscheidungen fällt am Dienstagabend in Peine: Bürgermeister Michael Kessler (SPD) wird vom Stadtverband der Sozialdemokraten zum Bürgermeister-Kandidaten gekürt. Die Versammlung findet ab 19 Uhr im Egon-Bahr-Haus an der Goethestraße statt.

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Peines Bürgermeister Michael Kessler.

Quelle: A

Kessler will zwei weitere Jahre im Amt bleiben und stellt sich der Bürgermeisterwahl. Sie findet laut einem Ratsbeschluss statt am Sonntag, 25. Mai (parallel zur Europawahl). Da der 64-Jährige in der Bevölkerung sehr beliebt ist, wird es nach jetzigem Stand keine Gegenkandidaten der anderen Parteien geben. Mögliche Bürgermeister-Kandidaten können sich aber noch bis zum 7. April melden.

Was sagt Michael Kessler zu seinen Zukunftsplänen? „Die Peiner SPD-Ratsfraktion und die Spitze der Partei haben mich gebeten, erneut als Bürgermeister zu kandidieren. Ich habe mich grundsätzlich damit einverstanden erklärt. Die Delegiertenversammlung der SPD will darüber heute abstimmen.“

Die Wahl gilt eigentlich für eine Amtszeit von sieben Jahren. Allerdings lässt das neue Gesetz, dass die Wahlzeit von Bürgermeistern und Räten auf die fünfjährige Wahlperiode angleichen möchte, einen Rücktritt nach zwei Jahren zu, um anlässlich der Kommunalwahl 2016 das gewünschte Ziel zu erreichen - nämlich Rat und Bürgermeister gemeinsam neu zu wählen. „Ich mache gleich zu Anfang deutlich, dass ich von diesem Rücktrittsrecht Gebrauch machen werde, so dass die Bürger wissen, woran sie sind“, so Kessler.

Da der Schritt ungewöhnlich ist, begründet Kessler diese Absicht: „Ein sogenannter eingleisiger Bürgermeister, der sowohl für die Verwaltung als auch für die Repräsentation und letztendlich auch für die Politik verantwortlich ist, sollte nicht zu alt sein, da die mit dem Amt verbundenen Belastungen nicht unerheblich sind. Ich werde in Kürze 65 und wäre - bei Wahrnehmung der vollen Amtszeit - beim Ausscheiden 72 Jahre alt.“

Und in den nächsten zwei Jahren würden wichtige Entscheidungen fallen, bei denen ein erfahrener Bürgermeister hilfreich sein könnte. Kessler erklärt: „Zum einen geht es um die Belebung des Herzens unserer Stadt - der früheren Hertie-Brache - und zum anderen um die Wahrung städtischer Interessen bei den Fusionsplänen des Landkreises. Beides würde ich gerne begleiten wollen.“

tk

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