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Bürgermeisterwahl: Auch Jürgen Eggers tritt an

Peine Bürgermeisterwahl: Auch Jürgen Eggers tritt an

Peine. Jürgen Eggers, Jahrgang 1957, tritt für die Peiner Linkspartei als Bürgermeisterkandidat an. Gestern Abend nominierte die Mitgliederversammlung den Stadtrat einstimmig. Die offizielle Aufstellung als Kandidat der Linken soll bei einer Aufstellungsversammlung im Mai erfolgen. Damit sind nun insgesamt sechs Kandidaten im Rennen.

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Jürgen Eggers, Kreisvorsitzender der Partei Die Linke, wurde von seiner Partei als Bürgermeister-Kandidat nominiert.

Quelle: ck

Zur Motivation seiner Kandidatur sagte Eggers der PAZ: „Ich stehe für eine soziale Politik als Alternative zum aktuellen Kurs. Ich möchte diese soziale Politik im Rathaus weiter ausbauen.“ Ein Ziel, dass Eggers dabei verfolgt, ist, das erste Kindergartenjahr kostenlos anzubieten. „Es wäre sicher schön, wenn die Kindergartenjahre komplett kostenfrei wären, aber dafür bräuchten wir Zuschüsse vom Land und vom Bund, weil wir das als Kommune nicht allein umsetzen können“, sagte er.

Der Betriebsrat bei der Peiner Träger GmbH will auch den Standort Peine stärken und versuchen, hier Industriebetriebe anzusiedeln. „Ich begrüße die Erfolge der Stadt Peine bei der Ansiedlung von Logistik-Unternehmen, aber wir brauchen mehr als ein Standbein.“ Zusätzliches Ziel sei es, überregionale Verwaltungseinheiten nach Peine zu holen, um damit Arbeitsplätze zu schaffen.

Soziale Ansätze will Eggers auch beim Öffentlichen Personennahverkehr prüfen. „Es wäre schön, wenn wir den Sozialpass bekämen, damit sozialschwache günstigere Fahrkarten erwerben können“, sagte er. Zum Lindenquartier erklärte der Politiker und Kreisvorsitzende der Linkspartei: „Ich hoffe, dass wir bei Mai eine Lösung haben, damit wir mit der Umsetzung beginnen können.“

Änderungen an den Plänen würde Eggers als neuer Peiner Bürgermeister nicht mehr vornehmen. „Die Entscheidungen sind gefallen, dort darf nicht weiter Stillstand herrschen“, sagte er. Das geplante Angebot sieht er als Chance an, die Innenstadt wieder mehr zu beleben. Unmittelbar im Anschluss müsse dann das Gelände der ehemaligen Mälzerei Langkopf überplant werden. Dort sieht Eggers auch die Chance, sozialen Wohnungsbau umzusetzen: „Dabei haben wir großen Handlungsbedarf.“

pif

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