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Bürgermeisterkandidat Meier zeigt sich entsetzt

Peine Bürgermeisterkandidat Meier zeigt sich entsetzt

Peine. „Rot-Grün und SPD-Bürgermeisterkandidat Klaus Saemann machen Wahlkampf mit den Ängsten der Menschen“, sagt Andreas Meier, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP.

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Umstrittene Öl- und Gas-Fördermethode Fracking: Kommt die Technik in Peine tatsächlich zum Einsatz?

Er zeigte sich entsetzt, weil SPD und Grüne hätten unterstellen wollen, er oder die CDU würden Fracking unterstützen, so Meier. Die PAZ hatte über darüber berichtet, dass die umstrittene Fracking-Technik möglicherweise im Peiner Land zum Einsatz kommt.

„Ich stelle hiermit klar, dass weder die CDU noch die FDP oder ich als Bürgermeisterkandidat Fracking im Stadtbereich befürworten“, sagte Meier. Fakt sei aber, „dass ich keine ,Gießkannen-Resolution‘ unterzeichne, die sachlich und fachlich nicht ausdiskutiert ist. Ich maße mir nicht an, fachlich bewerten zu können, ob für Fracking in unserer Heimat überhaupt die geologischen, technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen vorhanden sind.“

Laut Meier könnten das offensichtlich nicht einmal die Antragsteller einschätzen, denn ihr erster Resolutionsantrag sei inhaltlich von Dr. Rainer Döring (FDP) so zerlegt worden, dass er zunächst habe zurückgezogen werden müssen. Meier betonte, dass er, als der Antrag zum zweiten Mal eingebracht worden sei, als Ratsvorsitzender agiert und nicht an der Diskussion teilgenommen habe. Letztlich sei die Resolution in den Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit verwiesen worden. „Dort besteht ausreichend Gelegenheit, sich mit dem Thema zu befassen. Ich stelle dem Gremium gern meine Fragen an die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und die von dort ergangenen Antworten zur Verfügung“, sagte Meier.

Wichtigste Aussage der Bundesanstalt sei, dass überhaupt kein „Vorranggebiet für Fracking“ existiere und es keine Planungen zum Fracking in Peine gebe.

Sein Fazit: „Persönliche Angriffe sind fehl am Platz und stehen für ein Niveau, das einem Bürgermeisterkandidaten nicht gerecht wird. Bitte kehren wir im Interesse der Stadt und der Bürger wieder zurück zu einer sachlichen Debatte. Bei meiner Sommertour können mich alle gern zu diesem Thema befragen.“

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