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Bürgermeister-Wahlkampf: Saemann versus Meier

Peine Bürgermeister-Wahlkampf: Saemann versus Meier

Peine. Es wird spannend: Die beiden großen politischen Lager haben ihre Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl 2016 nominiert. Gibt es nicht noch eine faustdicke Überraschung, könnte der Wahlkampf in Peine auf ein Duell hinauslaufen: Klaus Saemann (SPD) versus Andreas Meier (CDU).

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Bürgermeisterkandidaten: Klaus Saemann (SPD, l.) und Andreas Meier (CDU).

Die PAZ sprach mit den beiden Kontrahenten über ihre Pläne und fragte, wie sie sich gegenseitig einschätzen.

„Ich habe heute viele Glückwünsche bekommen und freue mich auf das, was jetzt kommt“, sagte Saemann (49). Die SPD-Delegierten hatte ihn am Vortag mit 23 von 32 Stimmen zum Kandidaten nominiert (PAZ berichtete). Und was würde er im Falle seiner Wahl sofort ändern? „Nichts“, sagt er, nötig sei zuerst eine Bestandsaufnahme.

Verbesserungspotenzial sieht der Jurist allerdings bei der Internetpräsenz der Stadt Peine. Zudem will er für eine transparentere Verwaltung und mehr Bürgerbeteiligung eintreten. Ein weiteres zentrales Thema: Bildung - und zwar für alle, angefangen bei den Flüchtlingen. Von Nöten sei auch eine effiziente Integrationspolitik.

Die Ansiedlung von Unternehmen, die höherqualifizierte Arbeitsplätze bieten, sei ein Wunsch vieler Bürger, und deshalb will sich Saemann für eine dementsprechende Ausrichtung der Wirtschaftsförderung einsetzen.

Zu seinem Kontrahenten Andreas Meier sagt er: „Positiv ist, dass er auch ein relativ junger Kandidat ist. Was ich an ihm schätze: Er tritt vehement für die Belange seiner Ortschaft Schmedenstedt ein.“ Nicht immer nachvollziehbar seien Meiers politische Forderungen wie etwa eine Tankstelle für Elektroautos im Werderpark. Und: „Was mich sehr ärgert ist, dass Meier und die CDU das Beleuchtungskonzept der Stadt mitbeschlossen haben, um Energie zu sparen. Und jetzt, wo es an die Umsetzung geht, werden Kostensteigerungen, die völlig normal sind, heftig kritisiert.“

Zur Nominierung Saemanns für die SPD sagt Meier (CDU): „Es freut mich für ihn, dass er sich so überragend gegen die anderen Bewerber, den allgemeinen Sympathieträger Christian Hoffmann und den Verwaltungsexperten Matthias Wehrmeyer durchgesetzt hat.“ Dabei sei Saemann „der Mann mit der wenigsten Erfahrung in der Kommunalpolitik“.

Da es in der Zukunft immer mehr um Sachthemen wie Finanzen und Flüchtlinge gehe, müsse man sich bei der Wahl die Frage stellen, wer den größten politischen Gestaltungswillen hat. Meier (51) hob in diesem Zusammenhang seine 30 Jahre lange Erfahrung in der Kommunalpolitik hervor.

Seine drei wichtigsten Punkte: die Einrichtung eines Jugendparlaments, um den Nachwuchs zu beteiligen, die Schaffung eines Wir-Gefühls im Landkreis Peine und die Innenstadtentwicklung. Meier: „Ich möchte den Einzelhandelsstandort stärken, damit Peine Kaufkraft gewinnt und den Lebensraum Innenstadt neu definieren: Die Attraktivität der Innenstadt macht Peine aus und ist unsere Visitenkarte. Mein Ziel ist es insgesamt, die Lebensqualität in Peine nachhaltig zu verbessern.“

Meier weiter: „Ein besonderes Augenmerk lege ich darauf, Handel, Handwerk, Gewerbe, Landwirtschaft und den Tourismus zu unterstützen. Hohe Priorität besitzen Erhalt und Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze. Und das Investitionsklima muss dringend verbessert werden."

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