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Bürgermeister-Wahl: Michael Kessler stellte sich den Fragen der Schüler

Peine Bürgermeister-Wahl: Michael Kessler stellte sich den Fragen der Schüler

Peine. Am 25. Mai ist in Peine Bürgermeisterwahl. Im Vorfeld stellte sich der Amtsinhaber und erneute Kandidat Michael Kessler (SPD) gestern Abend den Fragen junger Peiner. In der Mensa des Silberkamp-Gymnasiums diskutierte Kessler mit Schülern der beiden Peiner Gymnasien und der Integrierten Gesamtschule (IGS). PAZ-Redakteur Jan Tiemann moderierte die Veranstaltung.

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Podium: Michael Kessler (l.) diskutierte mit Schülern der beiden Peiner Gymnasien und der IGS. Die Moderation hatte PAZ-Redakteur Jan Tiemann (2. v.l.).

Quelle: im

Mit der Eingangsfrage „Was vermisst und was schätzt ihr in/an Peine?“ wurden die Weichen für diese Diskussion gelegt. Ganz klar: Einkaufsmöglichkeiten für Jugendliche und Anlaufstellen das Nachtleben betreffend sind nach Ansicht der Schüler Mangelware. Kritisiert wurden auch verwehrte Busfahrkarten ab Klasse 11 sowie langwierige Verzögerungen bei versprochenen Sanierungen von Schulhöfen. Doch die Jugendlichen berichten auch Gutes über Peine. „Es ist schön grün in Peine“ oder „Peine ist sehr seniorenfreundlich“. Doch die Kritik überwog, und so stiegen die Schüler mit Bürgermeister Kessler in die Diskussion über die Hertie-Brache ein.

„Auf den Handel haben wir als Stadt wenig Einfluss. Wir können einem Investor nichts vorschreiben“, so eine der Antworten zum Peiner Schandfleck. Ein großes Ärgernis der Schüler waren die unterschiedlichen Ladenöffnungszeiten. Dem stimmte auch Kessler zu: „Wir brauchen da unbedingt eine einheitliche Lösung.“ Die Sache mit den Busfahrkarten brachte Kessler schnell auf den Punkt: „Das ist nicht mein Metier, aber ich werde das besprechen.“

Auf die Frage, was Kessler, der bei der Wahl Karl-Heinrich Belte (PB) zum Gegenkandidaten hat, denn als eventuell „alter-neuer“ Bürgermeister an Peine verändern möchte, antwortete er: „Mein großes Thema ist natürlich die Hertie-Brache und generell die Innenstadtbelebung.“ Interessant wurde es bei der Frage, wie die Jugend von heute denn die Kommunalpolitik wahrnimmt. Überraschend ehrlich die Antworten: gar nicht wirklich. „Es fehlen die reißerischen Überschriften - da wollen wir ja mal ehrlich sein“, hieß es. Das Weltgeschehen rücke eher in den Fokus als das Kommunale. Gelesen werden Nachrichten im übrigen von der Jugend überwiegend über das Smartphone.

Nicht fehlen darf bei einer solchen Diskussionsrunde das Thema Wahlen. Die Schüler fanden es „schon wichtig, zur Wahl zu gehen. Menschen in vielen anderen Ländern haben nicht die Möglichkeit dazu“, hieß es.

Sensibel zeigten sich die Jugendlichen im Umgang mit den „neuen Medien“. Facebook, Twitter, Whats App und Co. sind für alle ein Begriff und werden auch genutzt, aber eben mit der gebotenen Vorsicht.

Erschrocken zeigten sich die Schüler eher darüber, dass es schon so viele Achtjährige gibt, die mit dem neuesten Smartphone ausgestattet sind. „Da sollte die Aufklärung eher an die Eltern gerichtet sein“, so die einhellige Meinung.

bol

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