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Bürgermeister-Stichwahl: Wahlempfehlungen der Parteien

Peine Bürgermeister-Stichwahl: Wahlempfehlungen der Parteien

Peine. Ob sie sich entscheidend auf die Bürgermeister-Stichwahl auswirken, steht in den Sternen, doch spannend sind sie allemal: Die Wahlempfehlungen der unterlegenen Bürgermeister-Kandidaten.

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Wer macht das Rennen und zieht ins Peiner Rathaus ein – Klaus Saemann (SPD) oder Andreas Meier (CDU)?

Quelle: Archiv

Die PAZ hat bei Friedhelm Seffer (parteiunabhängig), Elke Kentner (Grüne), Karl-Heinrich Belte (PB) und Jürgen Eggers (Linke) nachgefragt.

Für Friedhelm Seffer ist die Sache klar: „Ich spreche mich für keinen der beiden Kandidaten in der Stichwahl aus.“ Der 63-Jährige, der als parteiunabhängiger Einzelbewerber angetreten ist, und immerhin 8,0 Prozent der Wählerstimmen zog, begründet seine neutrale Haltung damit, dass er als Stadtrat künftig mit dem Wahlsieger zusammen arbeiten müsse - und eine Wahlempfehlung daher unangebracht sei.

Elke Kentner sagt: „Die Peiner Grünen fordern alle Peiner zur Teilnahme an der Stichwahl auf und unterstützen Klaus Saemann, den Kandidaten der SPD.“ Kentner, die sich für die Partei um das Bürgermeisteramt beworben und 5,3 Prozent der Wählerstimmen bekommen hatte, erklärt dazu: „Ich bitte alle, die mir am 11. September ihre Stimme gegeben haben, am 25.September zur Stichwahl zu gehen und Klaus Saemann zu wählen. Gespräche mit Klaus Saemann haben ein hohes Maß an Übereinstimmung in den Zielen für die Stadt Peine ergeben, so dass wir Grünen davon ausgehen, wesentliche Ziele unseres Wahlprogramms mit ihm als Bürgermeister umsetzen zu können.“

Jürgen Eggers sagt: „Andreas Meier hat zwar einige gute Ideen, wie kostenloses WLAN in der Innenstadt, aber eine deutlich höhere inhaltliche Schnittmenge sehe ich für mich bei Klaus Saemann. Deshalb werde ich seine Wahl zum Bürgermeister eindeutig favorisieren und unterstützen. Ich rufe die Wähler auf, bei der Stichwahl ihr Wahlrecht zu nutzen.“

Karl-Heinrich Belte teilte am Donnerstagabend mit, dass er sich erst in den kommenden Tagen zu einer Wahlempfehlung äußern werde.

CDU-Bürgermeiser-Kandidat Andreas Meier erklärt auf PAZ-Anfrage: „Bei den Wahlempfehlungen handelt es sich meiner Überzeugung nach um ein altes, unzeitgemäßes Ritual. Die Wähler sind mündige Bürger, keine ,Klientel‘, der man sagen sollte, wen sie zu wählen haben und daher auch ganz gut selbst entscheiden und berücksichtigen können, welcher Bürgermeisterkandidat die besseren Konzepte und die größere Erfahrung hat, um die vielen offenen Probleme dieser Stadt zu lösen. Im Übrigen möchte ich - meinem Amtsverständnis gemäß - Bürgermeister aller Peiner sein und nicht nur der bürgerlich orientierten oder anderer. Daher bekenne ich mich noch einmal ausdrücklich dazu, dass ich mich um die Stimmen aller bewerbe - egal, wen sie im ersten Wahlgang gewählt haben.“

SPD-Bürgermeisterkandidat  Klaus Saemann war am Donnerstag terminlich verhindert. Er will in der Samstags-Ausgabe eine Stellungnahme abgeben.

mic

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