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Bürgermeister Kessler möchte, dass der Amthof seinen Namen behält

Peine Bürgermeister Kessler möchte, dass der Amthof seinen Namen behält

Peine. Klare Worte findet Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) bei der Diskussion über einen möglichen neuen Namen für den Amthof, an dem sich Kreishaus und Amtsgericht befinden. Er möchte, dass der Amthof seinen Namen behält.

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Amthof: Peines Bürgermeister Michael Kessler meint, dass dieser Name historisch gewachsen ist.

Quelle: A

Hintergrund: Durch den Abriss des ausgebrannten Kreishaus-Anbaus hat sich ein schöner neuer Platz zwischen Kreishaus und Amtsgericht ergeben - der Amthof. Landrat Franz Einhaus (SPD) hatte beim Freischießen-Empfang des Landkreises angeregt, sich Gedanken um eine attraktive Gestaltung des Platzes zu machen, und auch über einen neuen Namen nachzudenken. Das hatte die Debatte eröffnet, es gab daraufhin Vorschläge wie etwa „Willy-Brandt-Platz“ oder „Eckhardt-Möllring-Platz“ (siehe Info).

Bürgermeister Kessler betont: „Die Situation am Peiner Amthof stellt sich wie folgt dar: Die zuführenden Straßen tragen den Namen ,Am Amthof‘ und der Platz selbst heißt seit Menschengedenken Amthof. Die postalische Adresse des Amtsgerichts lautet ,Am Amthof 2‘. Es gibt in meinen Augen somit keinen plausiblen Grund, den Platz mit einem anderen Namen als Amthof zu belegen.“

Kessler vermutet, das die Suche nach einem neuen Namen seinen Grund darin habe, dass einige gedacht hätten, der Platz trüge keinen Namen. Dem sei aber nicht so. „Der Name ist historisch gewachsen und hat zudem heute noch den aktuellen Bezug, da dort das Amtsgericht untergebracht ist. Außerdem ist dies ein passender Name, an dem niemand ernsthaft Anstoß nehmen kann. Es ist auch in keiner Weise störend, dass diese Bezeichnung neben dem Platz auch die zuführenden Straßen umfasst“, so der Bürgermeister. Es handele sich hierbei um seine persönliche Meinung, aber er könne sich nicht vorstellen, dass der Rat der Stadt zu einer anderen Auffassung kommen werde.

Kreis-Sprecher Henrik Kühn hat damit kein Problem. Er sagt: „Bislang hat der Platz keinen offiziellen Namen, ist aber unter der historischen Bezeichnung Amthof bekannt. Natürlich kann das Ergebnis sein, dass der Platz nach einer neuen Gestaltung künftig ganz offiziell Amthof heißt. Eigentümer der Fläche sind das Land Niedersachsen und der Kreis Peine, sodass hier eine Abstimmung herbeizuführen wäre.“ Auch der Peiner Rat müsste der Namensgebung zustimmen.

Daneben freut es Kühn, dass die Stadt grundsätzlich bereit ist, gemeinsam mit dem Landkreis über die zukünftige Gestaltung des Platzes nachzudenken. Hierzu sei es allerdings erforderlich, „die planerische Ausgestaltung des Kreishaus-Neubaus im Vorfeld mit einzubeziehen“.

tk

INFO

Namensvorschläge für den Amthof

Der Sozialdemokrat Siegfried Konrad befürwortet den „Willy-Brandt-Platz“. „Brandt hat viel für die Völkerverständigung und die europäische Einigung getan“, sagte er. Einen Vorschlag mit Peiner Lokalkolorit hat er auch: Frieda-Metz-Platz. Bei der Sozialdemokratin handelt es sich um eine Ratsfrau, die bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg aktiv war und später im Kreistag saß und sogar im Landtag Politik machte.

Der Peiner CDU-Ratsherr Andreas Meier setzt auf Peiner Geschichte und den Eckhardt-Möllring-Platz. „Eckhardt Möllring ist der erste namentlich bekannte Bürgermeister Peines, der 1425 in einer Urkunde des Bischofs Magnus von Hildesheim erwähnt wird. In der Urkunde heißt es über Möllring: ,ein Mann, der das größte Vertrauen seines Landesherrn besitzt und bei seinen Mitbürgern in hohen Ehren steht.‘“

Ein zweiter Vorschlag von Meier bezieht sich auf das Peiner Freischießen: Hermann-Rademann-Platz. „Mit dem beliebten Bürgerschaffer können sich sicher viele Freischießen-Freunde identifizieren.

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