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Bürgermeister Kessler (SPD) bietet Grundstück für geplantes Bundesamt an

Peine Bürgermeister Kessler (SPD) bietet Grundstück für geplantes Bundesamt an

Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) kämpft weiter für die Fuhsestadt als Standort für das geplante Bundesamt für kerntechnische Entsorgung. Er bietet dafür ein 27 882 Quadratmeter großes Grundstück am Ammerweg in Stederdorf hinter dem Hotel Balladins an.

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Bürgermeister Michael Kessler und Wirtschaftsförderin Melanie Widdel-Scheer zeigen auf dem Plan, wo das Bundesamt in Stederdorf gebaut werden könnte.

Quelle: im

Kessler reagiert damit auf den Vorstoß des Kreises Wolfenbüttels, der auch das Bundesamt ansiedeln will - als Ausgleich für das marode Atommüll-Lager in der Asse. Wolfenbüttels Landrätin Christiana Steinbrügge (SPD) wird deswegen am 14. Mai das Bundesumweltministerium besuchen.

Kessler betont: „Wir haben aufmerksam registriert, dass im Werben um den Standort für das Bundesamt der Kreis Wolfenbüttel versucht, seine Gründe darzulegen. Wir sind uns mit Wolfenbüttel einig, dass dieses Amt in unsere Region gehört.“ Die Ansiedlung müsse sich allerdings an dem Kriterium festmachen, welche Vorteile vor Ort gegeben sind. Aus diesem Grund nennt die Stadt Peine jetzt ein verfügbares Grundstück, das in ihrem Eigentum steht und für das es eine Bauleitplanung gibt. Das Grundstück liegt am Ammerweg in Stederdorf.

Aus folgenden Gründen ist dieser Standort laut Kessler hervorragend geeignet:

Das Grundstück gehört der Stadt und es besteht dafür ein Bebauungsplan. Das heißt, Ansiedlungspläne können schnell umgesetzt werden.

Da enger Kontakt zur Politik und den Ministerien nach Berlin gehalten werden muss, sind sowohl die Anbindung an die A 2 (etwa drei Minuten) als auch die Anbindung per Bahn (zwei Stunden nach Berlin) wichtige Gesichtspunkte.

Das Fachwissen der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) wird eine wichtige Rolle spielen bei der Suche nach einem geeigneten Endlager und wenn dieser Kontakt in unmittelbarer Nachbarschaft erfolgen kann, ist dies geradezu ideal (der Weg zur DBE beträgt etwa zehn Minuten).

In direkter Nähe zu dem Grundstück ist zudem das Balladins-Hotel, sodass in fußläufiger Nähe Hotelzimmer für Besucher oder Experten zur Verfügung stehen.

Für das Bundesamt muss qualifiziertes Personal gefunden werden, das auch bereit ist, dort zu arbeiten - im Großraum Hannover-Braunschweig liegt Peine zentral mit guter Anbindung an das Bahnnetz.

Zum Start des Bundesamtes kann die Stadt weitere Räume verfügbar machen.

tk

Kommt Bundesamt? Fläche in Stederdorf beträgt 27 882 Quadratmeter

Zahlreiche Prominente haben sich bezüglich des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung für den Standort Peine stark gemacht: Vizekanzler Sigmar Gabriel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Stephan Weil und der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (alle SPD). „In Peine ist technisches Know-how für die Entsorgung von Atommüll gebündelt. Die Stadt liegt nicht nur in räumlicher Nähe zu Asse und Schacht Konrad, sondern auch nahe wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Einrichtungen, die sich mit der Lagerung atomarer Altlasten befassen“, sagt Weil.

In der Region rund um Peine haben etwa das Bundesamt für Strahlenschutz (Salzgitter), die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hannover) sowie die DBE (Peine) ihren Sitz. Hinzu kommen die TUs in Clausthal und Braunschweig. Die Nähe zu all diesen Einrichtungen ist für Weil „maßgeblich für den Vorschlag, das Bundesamt in Peine anzusiedeln“. Im Haushalt des Bundes sind 2,7 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen. Das Bundesamt soll bereits im Sommer gegründet werden und 250 Mitarbeiter sollen dort tätig sein.

tk

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