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Bürgermeister Kessler: "Keine Verlegung des Wochenmarktes"

Peine Bürgermeister Kessler: "Keine Verlegung des Wochenmarktes"

Peine. Für große Diskussionen sorgt in Peine die Forderung von Bürgern und Marktleuten, dass man den Wochenmarkt dauerhaft vom Hagenmarkt auf den historischen Marktplatz verlegen sollte. Der Wochenmarkt wird jetzt während des Freischießens auf dem Marktplatz abgehalten, weil mehrere Zelte auf dem Hagenmarkt stehen (PAZ berichtete).

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Der Peiner Wochenmarkt befindet sich jetzt während des Freischießens auf dem historischen Marktplatz. Als Dauerlösung wird dies jedoch von der Stadt abgelehnt.

Quelle: in

Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) sagt dazu: „Eine mögliche Verlegung war zuletzt im Jahr 2007 Thema. Damals hat die Stadtverwaltung eine umfangreiche Untersuchung über Vor- und Nachteile gemacht, die in die politische Diskussion eingeflossen ist.“ Die Abwägung von Pro und Contra habe damals Verwaltung und die Mehrheit der Politik dazu gebracht, eine Verlegung nicht zu befürworten. „Und bei dieser Einschätzung bleiben wir“, so Kessler. Der Bürgermeister nannte folgende Vor- und Nachteile einer Verlegung des Wochenmarktes:

Vorteile: 1. Unstrittig ist der historische Markt der Ort mit der schöneren Kulisse und zudem in der Innenstadt gelegen. 2. Eine Verlegung bedeutet eine Aufwertung der Fußgängerzone im nördlichen Bereich, wenngleich das Argument der Umsatzsteigerung umliegender Geschäfte nicht bewiesen ist. 3. Der Hagenmarkt steht als Parkfläche an zwei weiteren Tagen in der Woche zur Verfügung

Nachteile: 1. Das bestehende Pflaster ist für den Markt ungeeignet, es ist einerseits zu glatt bei Schnee und Regen und andererseits führt es zu schnellen Ermüdungserscheinungen bei den Beschickern. 2. Es gibt keine kostenlose Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe für Kunden. 3. Das Heranfahren eines Fahrzeugs zum Verladen schwerer Einkäufe ist nicht möglich. 4. Es gibt keine dauerhaft ausreichende Stromversorgung - eine entsprechende Investition beläuft sich auf etwa 45000 Euro (Zahl aus 2007). 5. Die Geräuschbelästigung beim Aufbau ab 5 Uhr für die Anlieger ist nicht zu verhindern. 6. Die anschließende Säuberung des Marktplatzes ist aufgrund der Pflasterung erheblich teurer, da durch den Einsatz der Kehrmaschinen regelmäßig nachverfugt werden muss. 7. Im Jahr 2007 waren alle Marktbeschicker gegen eine Verlegung. 8. Der Marktplatz ist insgesamt zu klein.

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