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Bürgerkönig: Verwirrung total

Peiner Freischießen Bürgerkönig: Verwirrung total

Unglaubliche Geschichte: Weil es zwei Carsten Gundlach in unterschiedlichen Freischießen-Korporationen gibt, war lange Zeit unklar, wer denn nun der richtige Bürgerkönig ist.

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Der neue Peiner Bürgerkönig Carsten Gundlach (2. von links) mit Gattin Andrea und den Bürgerschaffern Thomas Weitling (links) und Wilfried Grobe.

Quelle: Kim Neumann

Peine. Eigentlich ist die Proklamation eines Bürgerkönigs ganz einfach, doch dieses Jahr nicht. Bürgerschaffer Wilfried Grobe hat gestern beim traditionellen Eulen-Umtrunk im Rathaus die unglaubliche Geschichte erzählt. Das Problem: Es gibt zwei Carsten Gundlach, von denen einer dem Bürger-Jäger-Corps und der andere dem Neuen Bürger-Corps angehört.

Das Missgeschick passierte beim Schießen. Als der „richtige“ Carsten Gundlach seinen Siegernagel 53 abgab, trug der Schießstand-Aufseher versehentlich Bürger-Jäger-Corps statt Neues Bürger-Corps ein. Und so kam es, dass Bürger-Jäger-Hauptmann Christopher Selle am Freitag informiert wurde, dass „sein“ Carsten Gundlach gewonnen habe.

Grobe sagt: „Überglücklich und unter Jubelrufen gab der Hauptmann sofort Sekt aus, weil er glaubte, dass seine Korporation endlich wieder den Bürgerkönig stellen würde.“ Parallel bestellte Selle auch gleich 400 Essen im Bürger-Jäger-Heim für das Königsfrühstück.

Der Schock war jedoch groß, als Selle zur Hans-Böckler-Straße fuhr, um „seinem“ Carsten Gundlach zum Sieg zu gratulieren. Es öffnete jedoch der verdutzte Carsten Gundlach des Neuen Bürger-Corps die Haustür, und die Verwirrung war groß. „Es standen sich also der richtige Bürgerkönig und der falsche Hauptmann gegenüber“, sagt der Bürgerschaffer und muss grinsen.

Der schockierte Selle konnte es nicht glauben und fuhr zum zweiten Carsten Gundlach, der an der Arnimstraße wohnt. Der erklärte jedoch seinem Hauptmann, dass er gar nicht mitgeschossen habe. Somit war klar, dass der Carsten Gundlach vom Neuen Bürger-Corps gewonnen hat, und diesmal fuhr sein richtiger Hauptmann Frank Görmer in die Hans-Böckler-Straße, um zu gratulieren.

Der 39-jährige Dachdecker Carsten Gundlach freute sich riesig, als nach diesem verwirrenden Hin und Her doch sein Sieg feststand – seine Schießkarte war der Beweis. Verdattert stellte er nur noch eine Frage: „Kommt jetzt auch noch der Peitmann von der Schützengilde vorbei?“

Ach ja, die 400 bestellten Essen im Bürger-Jäger-Heim mussten wieder abbestellt werden, und erst am Sonntag erfuhr das Schützenhaus, dass in der Gilde das Königsfrühstück stattfindet. Das funktionierte gestern ganz hervorragend, und das Neue Bürger-Corps freut sich ganz besonders über den „einzigartigen“ Bürgerkönig Carsten Gundlach.

tk

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