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Bürgerkönig Mario Mytzka fühlt sichbei den Bürger-Jägern richtig zu Hause

Peine Bürgerkönig Mario Mytzka fühlt sichbei den Bürger-Jägern richtig zu Hause

Peine. Überwältigend seien die ersten Augenblicke gewesen, nachdem Mario Mytzka von Bürgermeister Michael Kessler zum Bürgerkönig proklamiert worden ist - und schon sind die Freischießen-Majestäten mitten in der Ballsaison.

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Inmitten seiner Freunde vom BJC: Bürgerkönig Mario Mytzka (hinten, gelbes Shirt) in der Gaststätte Kanu.

Quelle: pif

Am Samstag etwa bittet Bildungs-König Rolf-Peter „Pedda“ Schneider zum Tanz im Bürger-Jäger-Heim.

Von seinem Glück erfahren hat der 38-Jährige am Abend des Freischießen-Sonntag - rund 24 Stunden vor der Proklamation auf dem Marktplatz. „Meine Hauptleute vom Bürger-Jäger-Corps, Hauptmann Christopher Selle und Adjutant Jens Hoffmann, erwischten mich, als ich vor dem Sonntagsball zuhause noch eine Stunde auf dem Sofa schlafen wollte“, erinnert er sich.

Die Geschichte erzählt er beim Dämmerschoppen des 3. Zugs vom Bürger-Jäger-Corps (BJC), denn dort ist der amtierende Bürgerkönig fest verwurzelt. „Ich war schon in der Jugendschießabteilung, feiere also seit meinem 13. Lebensjahr mit“, sagt er - entsprechend ging am Freischießen-Montag ein großer Wunsch von ihm in Erfüllung. Bescheiden sagt der beste Schütze Peines: „Ich habe beim Wackeln im richtigen Augenblick abgedrückt.“ Dass er zielen kann, hat er aber bereits 2011 gezeigt. Damals landete er auf Platz drei. Bürgerkönig wurde damals Sigurd Kleindienst von der Schützengilde zu Peine.

Hauptmann Selle und Adjutant Hoffmann weckten den angehenden Bürgerkönig dann im Wohnzimmer. „Es war ein sehr emotionaler Augenblick, als sie dann auch noch bestätigten, dass ich den besten Schuss abgegeben habe“, sagt Mytzka. Danach sei es schon schwer gewesen, still zu halten und den Abschieds-Ball vom scheidenden Bürgerkönig Michael Morkowsky ganz normal zu feiern.

Am Freischießen-Montag hat Mytzka die Zeit bis zur Proklamation ganz ruhig erlebt. „Ich war entspannt als Bürgermeister Michael Kessler die Namen der Platzierten vor mir vorgelesen hat. Erst als ich an die Reihe kam, bekam ich feuchte Hände und mein Mund wurde ganz trocken.“

Die anschließenden Minuten erlebte Mytzka wie in Trance, die dann riesengroßer Freude wich. „Es war toll, als frisch proklamierter König durch die Fußgängerzone zum neuen Rathaus zu ziehen und zu sehen, dass sich auch die Menschen am Straßenrand freuten.“

Für Mytzka ist die Begeisterung ein Zeichen dafür, wie hoch der Bürgerkönig angesehen und das Peiner Freischießen bei den Peinern verwurzelt ist.

Von Thorsten Pifan

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