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Bürgerdialog: "Das Peiner Krankenhaus bleibt!“

Peine Bürgerdialog: "Das Peiner Krankenhaus bleibt!“

Peine. Immer wieder kommt das Gerücht auf, das Peiner Klinikum schreibt rote Zahlen und würde bald schließen. 

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Interessiert: Rund 150 Besucher folgten der Einladung der Klinikleitung zum Bürgerdialog.

Immer wieder auch kommen negative Nachrichten: keine ausreichenden Leistungen, unfreundliches Personal, keine Organisation. Die roten Zahlen sind zwar korrekt, aber mit den anderen Gerüchten wollte die Direktion des Klinikums Peine aufräumen und lud daher zu einem Bürgerdialog ins Forum ein. Rund 150 Interessierte waren der Einladung gefolgt und erlebten einen Abend, der von Überraschungen geprägt war.

„Wir wollen mit den Gerüchten aufräumen und aufzeigen, was eine Stadt ohne Klinikum wäre“, sagte Franziska Bauermeister, zuständig für die Unternehmenskommunikation, im Gespräch mit der PAZ. „Wir möchten zeigen, wie familiär das Peiner Krankenhaus als Grund- und Regelversorger ist und welche Leistungen es bietet.“

In einem umfassenden Vortrag stellte der Geschäftsführer des Klinikums Peine, Stephan Judick, das Krankenhaus dann vor. „Wenn Sie hier heute rausgehen, wissen Sie, dass Peine eine Zukunft hat“, hieß es und weiter, „viele wissen gar nichts vom umfangreichen Leistungsspektrum der Klinik und fahren lieber nach Hildesheim, Salzgitter oder Braunschweig. Das ist aber gar nicht nötig.“ Es folgte die Vorstellung der Strukturen des Klinikums, in dem rund 730 Mitarbeiter beschäftigt sind und 312 Planbetten zur Verfügung stehen.

Im Anschluss daran stellten alle Chefärzte sich, ihr Team und ihre Abteilung vor, wobei so manche Überraschung auf die Besucher wartete. „Oder wussten Sie, dass das Klinikum mit den modernsten Gerätschaften ausgestattet ist und daher für viele Ärzte ein interessanter Arbeitgeber ist? Und dass sogar kosmetische Brustoperationen möglich sind? Wussten Sie, dass es in der Entbindungsstation ein Familienzimmer gibt, damit junge Familien erst mal als solche zusammenwachsen können?“, fragte Chefarzt Dr. Thomas Heuer in die Runde.

Aus dem Publikum waren anschließend lobende Stimmen zu vernehmen. „Der Vortrag war so beeindruckend, dass man morgen gar nicht gesund bleiben möchte“, sagte einer der Besucher. Ein anderer meinte: „Das Peiner Krankenhaus ist klein, aber oho“. Weiter kam aus dem Publikum die Frage, wie es mit der Palliativstation weitergehe? Man wünsche sich Personal, das nur für die Menschen dort zuständig sei. Zeit habe, sich um die Belange zu kümmern und die Station freundlicher zu gestalten. Darauf entgegnete Judick: „Wir werden alles dafür tun, diese Anregungen mit aufzunehmen.“

  • Kritik kann weiterhin geübt werden. Alle Kontaktdaten sind im Internet auf der Internetseite www.klinikum-peine.de zu finden. Dort finden Interessierte auch viele Informationen zu den umfangreichen Leistungen des Peiner Krankenhauses.
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