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Bürger sollen klimafreundliche Mobilität testen

Peine Bürger sollen klimafreundliche Mobilität testen

Peine. „Wie werden wir uns übermorgen fortbewegen? Garantiert ganz anders als heute! Und umso mehr, wenn wir mit dem Klimaschutz ernst machen wollen!“ Davon ist Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) überzeugt. 

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Zwei Wochen lang mit dem Fahrrad zu Arbeit: Die Stadt macht keine Vorgaben, wie die Peiner ihren Selbstversuch gestalten sollen. Vielmehr soll jeder selbst entscheiden, was zu ihm passt.

Unter dem Motto „Zwei Wochen anders unterwegs“ lädt die Stadt Peine die Bürger deshalb ein, vom 19. bis 29. September zwei Wochen lang auszuprobieren, wie klimafreundliche Mobilität aussehen könnte. Die Stadt macht dabei keine Vorgaben, wie die Einzelnen ihren Selbstversuch gestalten sollen.

„Vielleicht entscheidet sich der eine dafür, zwei Wochen lang mit dem Fahrrad zum Einkaufen zu fahren, die andere nimmt sich vor, ihr Kind zu Fuß zur Kita zu bringen - und manch einer lässt vielleicht sein Auto zwei Wochen lang konsequent stehen“, hofft Michael Fuder vom Büro „merkWATT“, das die Aktion im Rahmen der Arbeit am Peiner Klimaschutzkonzept organisiert.

Interessiert ist die Stadt an den Erfahrungen, die die Teilnehmer machen. Genauso gefragt sind auch Menschen, die sich schon selbstverständlich klimafreundlich fortbewegen wie die zahlreichen Fahrrad-Berufspendler. Wo ist klimafreundliche Mobilität vielleicht leichter als gedacht - und steigert sogar die Lebensqualität und spart viel Geld? Wo hapert es aber auch, zum Beispiel an der Sicherheit oder an „Alltagstauglichkeit“. Die Ergebnisse sollen in das Klimaschutzkonzept der Stadt Peine einfließen und in zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilitätsmöglichkeiten in Peine münden.

„Die Elektromobilität ist sicherlich nicht die alleinige Lösung aller Probleme, aber ein wichtiges Element der Mobilität der Zukunft“, sagt Anja Bockemüller, Projektleiterin in der Stadtverwaltung. Deshalb freut sie sich, dass die Metropolregion für den Zeitraum der „Selbstversuchs“-Aktion kostenfrei einige Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt hat. „Wir können denen, die sich zuerst melden, ein Elektro-Bäckerfahrrad, ein E-Lastenfahrrad, einen Renault Twizy und einen Volkswagen e-up zur Verfügung stellen“.

Die Stadt und das Büro „merkWATT“ freuen sich auf zahlreiche Fragen, Anmeldungen und Erfahrungsberichte. Interessierte melden sich bitte bei Stefanie Schaaf im Projektbüro „merkWATT“ unter peine-klimaaktiv@merkwatt.de oder der Telefonnummer 0531/2392800. Dort ist auch ein spezielles Informationsblatt zu „Zwei Wochen anders unterwegs“ erhältlich.

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