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Bündnis gegen Depressionen: Ehrenamtliche Hilfe vor Ort

PAZ-Gesundheitsserie Bündnis gegen Depressionen: Ehrenamtliche Hilfe vor Ort

Seit 2012 besteht das regionale Bündnis Peine-Hildesheim, seit 2013 ist auch die Stadt Gifhorn mit dabei. Die regionale Bündnisse arbeiten sehr unterschiedlich, mittlerweile sind es über 70. Das Peiner Bündnis gegen Depressionen lebt von den vielen ehrenamtlichen Aktiven.

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Die Depression ist eine Krankheit wie Bluthochdruck oder Diabetes und keine Charakterschwäche.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Diese organisieren jährlich zwei Mal Veranstaltungen für Führungskräfte und Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitsgruppe „Seelische Gesundheit in der Arbeitswelt“. Der nächste Vortrag findet am 23. März statt.

„Die großen Ziele des ‚Bündnis gegen Depressionen‘ sind die gesundheitliche Situation depressiver Menschen zu verbessern und das Wissen über diese Krankheit in der Bevölkerung zu erweitern, ebenso eine gute Kooperation mit den Hausärzten. Vor allem aber, Suiziden vorzubeugen.“, sagt Hermann Spörl von der Beratungsstelle Peine.

Eine Depression verläuft bei allen Menschen unterschiedlich. Der Auslöser dieser Krankheit ist immer ein anderer. Die meisten haben nur eine Phase der Depression, die danach nie wieder auftaucht. Bei Betroffenen treten die depressiven Phasen in bestimmten Abständen oder zu bestimmten Zeiten immer wieder auf. „Eine Depression ist keine persönliche Charakterschwäche oder eine Einbildung, die durch ‚Zusammenreißen‘ wieder verschwindet. Eine Depression ist eine Krankheit, die meist sehr erfolgreich behandelt werden kann!“, betont Spörl.

Das, bei einer Depression, entstandene Stoffwechselungleichgewicht im Gehirn hat zur Folge, dass die Betroffenen positive Eindrücke kaum noch wahrnehmen können, weil die negativen Gedanken und Gefühle verstärkt werden. Medikamente können hier helfen, sie verändern weder die Persönlichkeit noch machen sie abhängig, sondern bringen den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht.

Auch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen oder einer Psychotherapie können helfen. Wichtig ist, sich beim Verdacht auf eine Erkrankung den eigenen Hausarzt oder eine Beratungsstelle aufzusuchen.

„Eine Depression ist eine Krankheit wie Bluthochdruck oder Diabetes und nicht, wie oft angenommen, eine Charakterschwäche. Erkranken kann jeder Mensch, egal aus welcher sozialen Schicht und aus welchem Beruf. Auch das Alter ist nicht ausschlaggebend für eine Depression.“, erklärt Hermann Spörl. Betroffen seien junge wie alte Menschen, Kinder, Männer und Frauen. Das Positive sei: „Fast immer ist eine Heilung möglich.“

Mehr Informationen auf: www.buendnis-2016.innerste.net 

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