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Bündnis gegen Depression bietet schnelle Hilfe

Peine Bündnis gegen Depression bietet schnelle Hilfe

Peine. Die Arbeitsgruppe „Versorgungsstrukturen“ des lokalen Bündnisses gegen Depression Hildesheim und Peine will die Situation von Depression betroffener Menschen unmittelbar verbessern. Dazu hat die Gruppe Angebote ausgearbeitet.

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Engagiert bei der Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Peine (v.l.): Mathias Reisewitz (Arcus), Zita Werner (Tagesklinik Peine), Hermann Spörl (Gesundheitsamt)und Nadja Stehlin (Ehrenamtliche).

Quelle: oh

Seit dem 15. September gibt es in Peine zwei neue Psycho-Edukationsgruppen (Schulung), die in der Institutsambulanz der Tagesklinik Peine und der Arcus-Kontaktstelle angesiedelt sind. Diese sollen fortlaufend angeboten werden und Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz überbrücken. „Besonders bei dem Krankheitsbild Depression ist es für eine erfolgreiche Behandlung wichtig, Experte seiner eigenen Erkrankung zu werden. Die Gruppe soll dies durch Vermittlung von fachlichem Hintergrundwissen und durch persönlichen Austausch für den Einzelnen ermöglichen“, sagt Nadja Stehlin, selbst Betroffene und psychologisch ausgebildete Leiterin der Psycho-Edukationsgruppen.

Das zweite Angebot der Arbeitsgruppe ist auf die Aufklärung ausgerichtet. Die Gruppe hat „Glotzpappen“ ausgearbeitet, die an wichtigen Stellen für die Situation von Depression betroffener Menschen sensibilisieren sollen. Es handelt sich um kompakte Übersichtsfolien, die in Peine an die verschiedenen Zielgruppen ausgeben werden. Auf diesen Folien finden sich die wichtigsten Adressen und Telefonnummern sowie hilfreiche Informationen und Hinweise zum Thema Depression.

„Mit diesen „Glotzpappen“ wollen wir erreichen, dass in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen frühzeitig für das Thema Depression sensibilisiert und angemessener damit umgegangen werden kann“, sagt Zita Werner.

Hermann Spörl, Leiter des lokalen Bündnisses, ist stolz darauf, dass mit diesen Angeboten konkrete Verbesserungen angestrebt werden können. Und: „Wir freuen uns über jeden engagierten Peiner Bürger, der uns bei der Arbeit im Rahmen des Bündnisses gegen Depression unterstützt.“

Ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Versorgung ist ein kostenloses Info-Telefon des Deutschen Bündnisses gegen Depression. Die Nummer lautet 0800/3344533. „Dieser Telefon-Service soll eine Lotsenfunktion erfüllen, bei der die Anrufer je nach Bedarf an entsprechende Stellen in der Region weiterverwiesen werden können, um weitergehende Hilfe zu erhalten“, erklärt Nadja Stehlin.

jti

• Informationen gibt es unter www.buendnis-depression-hildesheim-peine.de oder unter Telefon 05171/4017016. Spendenkonto: Landkreis Peine - Bündnis Depression, Kreissparkasse Peine, IBAN: DE98 2525 0001 0075 0002 40, BIC: NOLADE21PEI

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