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Bücher, Bilder und Geige unter der Lupe

Peine Bücher, Bilder und Geige unter der Lupe

Peine. Zum 17. Mal versammelten sich Fachleute vieler verschiedener Gebiete am Sonntag im Peiner Kreismuseum, um den Besuchern Fragen zu ihren Objekten zu beantworten, oder sie zu schätzen. Trotz des schlechten Wetters hatten die Experten viel zu tun.

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Diskussion zwischen den Experten über eine Zinnschale aus dem 18. Jahrhundert.

Quelle: im

„Seit 2004 findet das Antiquitätenforum zweimal im Jahr hier im Kreismuseum statt. Es ist aus der archäologischen Sprechstunde entstanden, denn viele Besucher fragten, ob sie nicht auch Gegenstände anderer Bereiche schätzen lassen könnten“, so Initiator Jens Koch zur Idee des Projekts. Wetterbedingt sei dieses Mal aber nicht so viel los wie beim letzten Mal, wo es aufgrund eines Fernsehberichtes im NDR einen regelrechten Ansturm auf das Kreismuseum gegeben hatte.

Besonders beliebte Objekte waren alte Bücher und Bilder sowie Porzellangeschirr, aber auch eine alte Geige wurde mitgebracht. Dabei geht es vielen Besitzern alter Gegenstände nicht darum, sie möglichst teuer zu verkaufen. Viel mehr möchten sie ihn zeitlich einordnen können und wissen, worum es sich genau handelt.

Eine Zinnschale aus dem 18. Jahrhundert, vermutlich aus dem Raum Ulm stammend, wurde von den Fachleuten besonders ausführlich begutachtet: Olaf Koch, Spezialist für Porzellan, Mobiliar, Malerei und Grafik, diskutierte mit dem Besitzer lang über den möglichen Wert und die genaue Herkunft des Objektes. Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers holte dafür auch Lexika über Stadtmarken und Zinn.

Immer wieder ergänzten sich die Experten auch gegenseitig, um den interessierten Besuchern eine genauere Auskunft über ihr Objekt geben zu können. „Gerade im Bereich Porzellangeschirr und bei Bildern sind die Menschen oft enttäuscht, wenn ihre Schmuckstücke doch nicht so viel wert sind, wie sie vermutet hatten. Leider hängt der Wert eines Objektes nicht nur von seinem hohen Alter ab“, so Dr. Evers. „Oftmals trösten wir diese Menschen damit, dass es ein schönes Bild ist, was man sich sehr gut aufhängen kann, und es ohnehin schade wäre, es wegzugeben.“

Viele Besucher nutzten ihre Wartezeit, um sich die Werke der zurzeit im Kreismuseum laufenden Ausstellung „DIET R“ anzusehen.

ehl

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