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Brutaler Überfall in der eigenen Wohnung

Peine Brutaler Überfall in der eigenen Wohnung

Peine. Eine 84-jährige Seniorin ist am Montagnachmittag gegen 17Uhr brutal in ihrer eigenen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße In den Fahlwiesen von drei Männern überfallen worden.

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In den Fahlweisen: In dieser Straße kam es zum brutalen Überfall auf die 84-jährige Rentnerin.

Quelle: Christian Bierwagen

Die Täter hatten an der Wohnungstür 84-Jährigen geklingelt. Als die arglose Seniorin geöffnet hatte, drängten die Männer sie zurück in die Wohnung. Dort fesselten und knebelten sie die Frau, schlugen und würgten sie. Anschließend durchsuchten und durchwühlten die Männer die Wohnung.

„Nachdem die Täter geflüchtet waren, konnte sich die Frau selbst befreien und Hilfe holen“, sagte Peines Polizei-Chef Thomas Bodendiek. Die Verletzungen der Senioren werden im Peiner Klinikum behandelt. Familienangehörige kümmern sich ebenfalls um das Überfallopfer.

Währenddessen begannen die Polizisten am Montagabend mit ihren Ermittlungen. Sie befragten Nachbarn und suchten das Umfeld im Stadtzentrum ab.

Zurzeit steht noch nicht fest, ob die drei Männer bei dem brutalen Überfall Beute machten. „Das wird sich erst nach der Vernehmung der Geschädigten in den kommenden Tagen ergeben“, sagte Bodendiek. Eine Beschreibung der Täter liegt aktuell nicht vor. Die Beamten ermitteln auf Hochtouren.

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Tipps: So schützt man sich vor Überfällen

Der brutale Überfall auf die 84-Jährige hat eine besondere Qualität. Peines Polizei-Chef Thomas Bodendiek nennt einige wichtige Tipps, wie sich Bürger vor Taten dieser Art schützen können: „Wer keinen Besuch erwartet, sollte bei jedem Klingeln kritisch und sorgfältig prüfen, wer in die Wohnung möchte“, sagt Bodendiek und ergänzt: „Wer eine Gegensprechanlage hat, sollte darüber nachfragen, warum die Fremden in das Wohnhaus hineingelassen werden wollen.“ Auch der Blick durch den Türspion kann schon Sicherheit bieten und verhindern, dass man die Tür unnötig öffnet. Ein gutes Mittel, um Fremde nicht in die Wohnung lassen zu müssen, wenn diese zudringlich werden, seien Türketten.

Bodendiek appelliert auch an die Nachbarschaft: „Stellt man als Hausbewohner zufällig fest, dass sich im Hausflur Personen befinden, die dort definitiv nicht wohnen und sich auffällig verhalten, sollte man sie ansprechen und nach dem Grund des Aufenthalts fragen.“ Als einfachste Regel lasse sich festhalten: „Hat man Zweifel an einer Person, nicht die Tür öffnen“.

pif

  • Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können. Diese sollten sich unter Telefon 05171/9990 melden.
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