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Brauerei trennt sich von Matthias Härke

Peine Brauerei trennt sich von Matthias Härke

Peine. Die Brauerei Härke trennt sich von Matthias Härke. Wie Geschäftsführer Werner Arzeus bestätigte, sei dem früheren Mitinhaber des Unternehmens vergangene Woche betriebsbedingt gekündigt worden.

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Vor dem Brauerei-Gebäude: Matthias Härke (r.) wurde betriebsbedingt gekündigt, sein Bruder Martin (l.) bleibt Betriebsleiter.

Quelle: Michael Lieb

Zu den Hintergründen wollten sich beide Seiten nicht äußern. Auch der Vertrag mit Ehefrau Sabine Härke wurde beendet.

Matthias Härke war zuletzt als Mitarbeiter im Außendienst Gastronomie tätig. Im Zuge von Umstrukturierungen im Vertrieb, der in die Mutter-Gesellschaft - die Einbecker Brauhaus AG - integriert wurde, hätten sich Arbeitsfelder verlagert, erläuterte Arzeus. Künftig wolle man in diesem Bereich „andere Schwerpunkte setzen“. Für Kunden der Braumanufaktur ändere sich nichts.

Matthias Härke war ab 1997 für Finanzen und Controlling bei der Brauerei zuständig und wurde 2007 wie sein Bruder Martin Härke Kommanditist der Gesellschaft. Von da an leiteten sie gemeinsam den traditionsreichen Familienbetrieb.

2011 schloss die Brauerei einen Vertrag mit Einbecker zur Abfüllung des Biers in Einbeck. 2012 meldete Härke Insolvenz an, 2013 übernahm Einbecker die Brauerei - und mit ihr 16 von 34 Mitarbeitern, darunter Matthias und Martin Härke - und gründete die neue Gesellschaft, die Härke Braumanufaktur. Geschäftsführer sind nun Ulrich Meiser und Werner Arzeus. Betriebsleiter und Braumeister vor Ort bleibe Martin Härke, versicherte Meiser im Gespräch mit der PAZ.

Ebenfalls betriebsbedingt gekündigt wurde der Ehefrau von Matthias Härke, Sabine Härke. Sie sei zuletzt als Koordinatorin für die Besichtigungen der Brauerei und in der allgemeinen Verwaltung tätig gewesen, erläutert Arzeus. Gründe für die Trennung wurden auch bezüglich dieser Personalie nicht benannt. Brauerei-Besichtigungen gebe es natürlich auch weiterhin, sagte Meiser, allerdings soll das Konzept überarbeitet werden. Ziel sei es dabei, „das Bier brauen stärker mit den Sinnen erfahrbar zu machen“.

mic

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