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Brauer demonstrierten in Peine für mehr Geld

Peine Brauer demonstrierten in Peine für mehr Geld

Peine. Der Arbeitskampf in der Brauerei-Branche nimmt an Härte zu: Gestern kamen run 200 Beschäftigte aus vier niedersächsischen Brauereien nach Peine, um für mehr Geld und den Erhalt des Bundesrahmentarifvertrags zu streiken.

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Rund 150 Mitarbeiter aus der Brauerei-Branche demonstrierten gestern auf dem Schützenplatz für mehr Geld und den Erhalt des Bundesrahmentarifvertrags.

Quelle: kn

Es geht um mehr Geld, aber auch um Sicherung von Entgelten für künftige Beschäftigte in der Brauerei-Branche. Betroffen sind neben der Peiner Privatbrauerei Härke auch die Brauereien Gilde, Einbecker und Wittinger.

Vor der eigentlichen Kundgebung sprach Peines DGB-Chef Frank Raabe-Lindemann ein Grußwort an die Streikenden, die zum Teil mit Bussen angereist waren, um ihren Forderung auf dem Schützenplatz Nachdruck zu verleihen. Raabe-Lindemann beklagte die schlechte Lohnentwicklung in Deutschland und rief den Brauerei-Mitarbeitern am Ende zu: „Auch Brauer haben einen tiefen Schluck aus der Pulle verdient.“

Matthias Härke von der Peiner Brauerei sieht das naturgemäß anders: „Wir haben eine Lohnerhöhung von 2,6 Prozent in diesem und im nächsten Jahr angeboten“, sagte er. Mehr sei nicht drin, denn die betroffenen Brauereien hätten zwischen 2000 und 2011 rund die Hälfte ihres Absatzes verloren. „Die letzte Bierpreis-Erhöhung konnten wir 2006 durchsetzen“, sagte Härke.

Zum Rahmentarifvertrag sagte der Brauerei-Chef: „Viele Produktionsabläufe und Tätigkeiten haben sich verändert. Wir gruppieren neue Beschäftigte in den unteren Lohngruppen gar nicht mehr ein, weil die Stellenanforderung dies nicht zulassen.“

Die Gewerkschaft und die Mitarbeiter der vier Brauereien zeigten sich unterdessen kampfbereit. „Wir werden abwarten, was bei der nächsten Tarifrunde am Montag herauskommt“, sagte Gewerkschaftsverhandlungsführer Herbert Grimberg. Er drohte mit einer Ausweitung der Warnstreiks - auch auf die Zeit während der Fußball-Europameisterschaft. Auch einige Mitarbeiter aus den Brauereien ergriffen das Wort und schlossen sich der Warnung an die Arbeitgeber an.

pif

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