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Brandstiftung am ehemaligen Hertie-Kaufhaus

Peine Brandstiftung am ehemaligen Hertie-Kaufhaus

Peine. Feuer-Alarm am ehemaligen Hertie-Kaufhaus in der Peiner Innenstadt: In der Nacht zu Freitag wurde durch einen Zeugen ein Feuer an der Lindenstraße gemeldet. Als die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr eintrafen, stellten sie fest, dass eine mit einer Holzplatte gesicherte Nebeneingangstür in Flammen stand.

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Besichtigten den Tatort (v.l.): Der Leiter des städtischen Ordnungsamts, Lutz Hoffmann, Stadt-Sprecherin Stephanie Axmann und Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey.

Die Polizeibeamten, die als erste am Brandort eintrafen, konnten das Feuer noch rechtzeitig mit eigenen Mitteln löschen, so dass größerer Schaden verhindert werden konnte. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehr löschte die Brandreste. Nach bisherigen Erkenntnissen der Peiner Polizei wurde der Brand vorsätzlich gelegt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der Schaden ist offensichtlich nur gering.

Die Polizei und die Stadt Peine suchten nun dringend Zeugen, die zur betreffenden Tatzeit, in der Nacht zu Freitag, möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise gehen bitte an die Polizei unter Telefon 05171/999-0.

Wie Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey gestern bei der Besichtigung des Schadens erklärte, sei die Hertie-Brache grundsätzlich gut gegen Vandalismus gesichert. Zudem gebe es Kontrollen durch die Polizei, die nun verstärkt werden sollen.

Hinter der Nebeneingangstür, an der das Feuer gelegt wurde, befand sich früher eine Bäckerei-Filiale. Das gesamte Gebäude steht seit der Schließung von Hertie im August 2009 komplett leer. Im Dezember 2012 kaufte die Stadt die Hertie-Brache und große Teile des davor gelegenen City-Centers für 1,2 Millionen Euro. Derzeit laufen Planungen, auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Areal, das Einkaufszentrum „Lindenquartier“ anzusiedeln.

Derzeit geht das Projekt allerdings nicht richtig voran, weil sich der Projektentwickler OFB und ein Teileigentümer einer kleinen Fläche auf dem Gelände nicht einigen können. Peines Bürgermeister Michael Kessler hat kürzlich erklärkt, dass die Stadtverwaltung versuche, die Probleme mit größtmöglichem Engagement zu lösen. OFB habe auch schon genügend potenzielle Mieter an der Hand.

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