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Brandschutzprüfer ist zugleich auch Kreisbrandmeister

Peine Brandschutzprüfer ist zugleich auch Kreisbrandmeister

Kreis Peine. In der Feuerwehrtechnischen Zentrale an der Werner-Nordmeyer-Straße in Peine arbeiten seit einiger Zeit gleich zwei Kreisbrandmeister: Neben dem Peiner Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst ist auch Brandschutzprüfer Tobias Thurau Kreisbrandmeister - allerdings nicht in Peine, sondern in seinem Heimatkreis Wolfenbüttel. Dort war der 41-Jährige zuvor Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Oderwald.

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Kreisbrandmeister unter sich: Rüdiger Ernst (l.) und Tobias Thurau jeweils mit ihren Dienstfahrzeugen.

Quelle: pif

1987 trat Thurau in die Freiwillige Feuerwehr ein und machte 2002 sein Hobby zum Beruf, als er aus einem Architektenbüro auf die Stelle des Brandschutzprüfers in Peine wechselte. Die geballte Kompetenz bringt für alle Vorteile.

Denn selbstverständlich tauschen sich die Kreisbrandmeister regelmäßig aus. „Das haben wir auch schon gemacht, bevor ich Kreisbrandmeister wurde“, sagte Thurau und Ernst ergänzte: „Es ist immer gut, wenn Brandschutz und Brandbekämpfung eng miteinander verzahnt sind.“ Jürgen Göhe, einer der Vorgänger von Ernst als Kreisbrandmeister, war auch gleichzeitig Brandschutzprüfer im Peiner Land.

Und obwohl die Organisation und die Struktur der Feuerwehren in Niedersachsen einheitlich geregelt ist, füllen alle Wehren ihre Aufgaben leicht unterschiedlich aus. Ernst nannte ein Beispiel: „Zurzeit steht unser Gefahrgutzug auf dem Prüfstand. Und wenn die Ergebnisse der Prüfung vorliegen, werden wir sie sicherlich mit dem Stand des Gefahrgutzuges in Wolfenbüttel vergleichen. Das ist naheliegend.“ Im engen Austausch sind beide auch, wenn es um Ideen geht, die Wettbewerbe der Feuerwehren attraktiver zu gestalten - schließlich soll der Dienst für die Ehrenamtlichen auch Spaß machen und nicht nur Verpflichtung sein.

Dabei müssen beide immer wieder aufklären, dass es sowohl im Peiner Land als auch in Wolfenbüttel keine Berufswehr gibt. „Überhaupt gibt es in Niedersachsen nur elf Berufswehren“, erklärte Thurau, der Rest beruhe auf der Organisation freiwilliger Wehren. Dabei sind sich Peine und Wolfenbüttel sehr ähnlich: Während es in Peine 76 Wehren gibt, organisieren sich die Wolfenbütteler in 95 Wehren.

Eine weitere Schnittstelle für beide Kreisbrandmeister ist die Integrierte Regionalleitstelle in Braunschweig, über die die Einsätze in beiden Landkreisen koordiniert werden.

pif

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