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Brandgutachter untersuchen heute Ruine

Feuer in Broistedt Brandgutachter untersuchen heute Ruine

Broistedt. Nach dem Großfeuer in Broistedt, bei dem am Sonntagabend in dem Sägewerk der Firma Ch. Borchard ein Schaden in Millionenhöhe entstanden ist (PAZ berichtete), ermittelt die Peiner Polizei auf Hochtouren. „Wir prüfen zurzeit zahlreiche Zeugenhinweise, die in den vergangenen Tagen, aber auch schon am Abend des Brandes eingegangen sind“, sagt Polizei-Sprecher Peter Rathai.

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Blick auf die brennende Lagerhalle des Sägewerks in Broistedt. Am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag waren mehr als 260 Retter der Feuerwehr im Einsatz.

Quelle: pif

Am Mittwoch gehen die Ermittlungen in eine weitere wichtige Phase. Dann wird ein Brandsachverständiger mit den Beamten der Peiner Kripo an den Unglücksort fahren, um dort weitere Spuren zu suchen.

Das Feuer war am Sonntagabend gegen 20 Uhr entdeckt worden. In dem Lager waren Paletten gelagert - ideale Bedingungen für das Feuer. Denn zwischen den einzelnen Holzschichten befindet sich reichlich Sauerstoff, den das Feuer zum Brennen braucht, erklärte Kreisbrandmeister Lothar Gödecke.

Mehr als 260 Retter der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Peiner Land und der Berufsfeuerwehr Salzgitter waren in der Nacht im Einsatz. Wie gewaltig das Ausmaß war, zeigt der Materialeinsatz der Feuerwehr, die mit drei Drehleitern - aus Peine, Vechelde und Salzgitter - gegen die Flammen kämpfte und dabei neun große B-Rohre und drei kleinere C-Rohre einsetzte, die beim Löschen kleinerer Brände Standard sind.

Wegen der starken Rauchentwicklung und des gefährlichen Funkenflugs war die Bahnstrecke, die unmittelbar hinter dem Gelände des betroffenen Sägewerks entlang führt, vorübergehend gesperrt. Auch die Polizei war im Einsatz. Drei Streifenwagen wurden nach Broistedt geschickt, denn viele hundert Schaulustige tummelten sich rund um den Unglücksort und sogar auf den Schienen der Bahnstrecke - „was zu diesem Zeitpunkt lebensgefährlich gewesen ist, weil der Bahnverkehr noch gar nicht unterbrochen war“, sagte Peines Kripo-Chef Michael Sock.

Von Thorsten Pifan

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