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Brand im Schlafzimmer: Freispruch für 38-Jährige

Peine Brand im Schlafzimmer: Freispruch für 38-Jährige

Peine . Wegen fahrlässiger Brandstiftung vor Gericht verantworten musste sich eine 38-jährige Dungelbeckerin. Ihr war vorgeworfen worden, im Juli 2011 einen Schwelbrand im Schlafzimmer ihres Wohnhauses verschuldet zu haben. Verletzt wurde damals bei dem Feuer niemand.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: A

Fast drei Promille Alkohol im Blut stellte die Polizei bei der 38-Jährigen fest, nachdem der Brand gelöscht worden war. Dementsprechend erinnerte sich die Angeklagte vor Gericht kaum noch an den Vorfall im Juli 2011. „Ich habe mit meinem Mann etwas getrunken. Er ist dann zum Freischießen gefahren, ich habe zu Hause weiter getrunken“, sagte die Dungelbeckerin.

Insgesamt habe sie „sehr viel“ Bier und Wodka zu sich genommen. „Es kann sein, dass ich vielleicht mit einer Zigarette ins Schlafzimmer gegangen bin. Aber eigentlich rauche ich nur in der Küche oder im Wohnzimmer.“ Eingeschlafen sei sie dann auch im Wohnzimmer auf einem Sofa.

Wach wurde die 38-Jährige erst, als ein Nachbar lautstark gegen die Tür klopfte - er hatte von der Straße aus das Feuer im Schlafzimmer des Hauses bemerkt. Während des Brandes befanden sich auch die zehn- und dreijährigen Kinder der Beklagten mit im Haus. Glück im Unglück: Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand, der mutmaßlich von den Gardinen auf abgelegte Kleidungsstücke übergegriffen hatte, schnell löschen.

Zunächst hatte die Polizei vermutet, dass es sich um Brandstiftung handele. Doch das Landeskriminalamt stellte keinen Brandbeschleuniger fest. Eine technische Brandursache schloss indes ein Brandsachverständiger aus. Er erläuterte: „Ich denke, dass zunächst die Gardinen in Brand gesetzt worden - ob fahrlässig oder vorsätzlich.“ Grund könne auch eine vergessene Zigarette gewesen sein.

Wer diese dort liegen ließ oder ob etwa die Kinder gezündelt hatten, konnte das Gericht letztlich nicht aufklären. Die 38-Jährige wurde freigesprochen. Der Richter: „Wir wissen nur, dass es gebrannt hat. Aber wie und durch wen, können wir nicht sicher feststellen.“

js

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