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Brand beim Autozulieferer Faurecia: Es war ein technischer Defekt

Peine Brand beim Autozulieferer Faurecia: Es war ein technischer Defekt

Peine. Jetzt steht es fest: Laut dem letzten Ermittlungsstand der Polizei ist ein technischer Defekt die Ursache des Brandes beim Peiner Automobilzulieferer Faurecia.

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Die Firma Faurecia am Lehmkuhlenweg in Peine: Hier hat es am Sonntag gebrannt, die Ursache war ein technischer Defekt.

Quelle: mgb

Rund 60 Einsatzkräfte waren am Sonntagabend zum Industriebetrieb am Lehmkuhlenweg ausgerückt, um eine brennende Spritzgussmaschine - mit der Kunststoffteile durch Hitze in Form gebracht werden - zu löschen (PAZ berichtete).

Der Alarm war gegen 20.15 Uhr über eine Brandmelde-Anlage aufgelaufen. „Die größte Herausforderung war aber in erster Linie nicht das Löschen des Feuers, sondern der dichte Qualm, der sich aufgrund des brennenden Kunststoffes ausgebreitet hatte“, so Einsatzleiter Sven Bössel von der Feuerwehr Peine. Mithilfe von Hochleistungslüftern wurden die Rettungskräfte aber schnell Herr der Lage.

Insgesamt setzte man 10 000 Liter Wasser zur Brandbekämpfung ein, von denen etliche Liter verdampft sind, da sich die brennende Spritzgussmaschine auf mehr als 800 Grad erhitzt hatte. „Wir haben etwa eine Stunde die Anlage kontrolliert und letztlich auf unter 100 Grad gekühlt“, sagte Bössel und fügte hinzu: „Der Konzern hatte Glück, dass die Spritzgussmaschinen einige Meter auseinander stehen, denn sonst hätten die Flammen vermutlich auch auf die anderen Maschinen übergegriffen.“ Des Weiteren ist die Hallendecke sehr hoch, weshalb das Gebäude nicht vom Feuer beschädigt wurde.“

Nachdem die Brandmelde-Anlage schließlich wieder zurückgesetzt worden war, hatten die Peiner Einsatzkräfte gegen 22.45 Uhr den Lehmkuhlenweg verlassen.

Gestern Mittag rückte dann wieder die Polizei aus und ermittelte nach der Brandursache. „Nach neuerlichen Hinweisen gibt es keine Hinweise auf die Ursache des Brandes. Es scheint sich hier um einen technischen Defekt gehandelt zu haben, der die Maschine in Brand setzte“, erklärte der Polizeisprecher Peter Rathai auf Anfrage der PAZ. Damit sind die Ermittlung der Peiner Polizei abgeschlossen. „Über die genaue Höhe des Schadens können jedoch noch keine Angaben gemacht werden“, so Rathai.

mgb

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