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Brägenwoorst Bratters erinnerten an die 20er

Peine Brägenwoorst Bratters erinnerten an die 20er

Peine. Sie sind beliebt im Peiner Land und sorgen regelmäßig für ausverkaufte Hallen: die Brägenwoorst Bratters. So auch am Freitagabend, als sie im Forum Peine auftraten und alle Karten ausverkauft waren.

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Das Brägenwoost Bratters Orchestra gab im Peiner Forum sein Programm „The Roaring and Golden Twenties“ zum Besten.

Quelle: im

270 Besucher zählte man, die teilweise einen Platz in der lockeren Bistrobestuhlung gefunden hatten, teilweise aber auch an Stehtischen zusammenkamen. Gleich nach den ersten Tönen wusste man nicht genau, wer es da besser getroffen hatte: diejenigen die im Sitzen mit dem Fuß wippen, oder diejenigen die an den Stehtischen ungezwungen tanzen konnten. So großartige Stimmung herrschte auf der informativen und abwechslungsreichen Reise durch die 20er-Jahre.

Für dieses Konzert hatte sich das Orchester etwas ganz Besonderes für die Besucher ausgedacht. Lange ging es nämlich nicht nur um den Jazz und Swing, sondern auch darum, dem Zuhörer dieses wilde Jahrzehnt etwas näher zu bringen. Durch die Moderation von Philipp Geisler erfuhren die Besucher was hinter den einzelnen Stücken steht. Das machte das Konzert zu einem wahren Juwel.

Untermauert wurden die Informationen und Stücke durch Bilder, Zeugnisse und Schriftstücke, die auf eine Leinwand hinter den Musikern geworfen wurden. „Einige von uns sind lange in Archiven untergetaucht,“ sagte Geisler und wies darauf hin, dass man diese Musik mit allen Sinnen genießen könne. Dies wiederum machte das Orchester deutlich, indem Mozartkugeln an das Publikum verteilt wurden.

Denn auch diese süße Leckerei steht in Verbindung mit dem Jazz. „Mozartkugeln wurden schon in den 20ern importiert und erfreuten sich in Jazzclubs einer sehr großen Beliebtheit. Geehrte wurde mit ihnen der ,Mozart unter den Jazzern‘, Fats Waller“, erklärte der Moderator.

Die 20er-Jahre waren ein Jahrzehnt der krassen Gegensätze. Es gab viel Krach, Pferdekutschen und Motoren trafen auf den Straßen aufeinander, es war eine Zeit des Umbruchs. Neues vermischte sich mit Altem, Jazz mit Swing. Und genau diese Atmosphäre brachten die Musiker authentisch auf die Bühne. Ein ganz besonderes Konzert, das eine neue Faszination für dieses Jahrzehnt aufkommen ließ. Chapeau! Das war wirklich ganz großes Kino.

bol

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