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Bombenverdacht: Mögliche Evakuierung am Sonntag

Peine Bombenverdacht: Mögliche Evakuierung am Sonntag

Peine. Bombenverdacht auf dem Grundstück des Autozulieferers Röchling an der Woltorfer Straße: Im Zuge von Bauarbeiten ist dort möglicherweise ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Nach PAZ-Informationen haben topographische Karten den entscheidenden Hinweis geliefert.

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Bei Bauarbeiten auf dem Röchling-Gelände an der Woltorfer Straße wurde möglicherweise ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Quelle: Ralf Büchler

Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist für Sonntag die Entschärfung geplant. Alle Anwohner im Radius von 1000 Metern um die Fundstelle, müssten dann ihre Häuser verlassen (siehe unten).

Die Stadt Peine weist darauf hin, dass zurzeit keine Gefahr für die Anwohner besteht. „Um welche Art von Kampfmittel es sich bei dem Verdacht konkret handelt, ist zurzeit nicht bekannt“, teilte die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann, mit.

Wie die Leiterin Kommunikation bei Röchling, Ina Breitsprecher, gestern bestätigte, sei bereits am 10. August im nordöstlichen Bereich einer Baustelle im Zuge einer Bodensondierung in fünf Meter Tiefe eine „Anomalie“ festgestellt worden.

Der Plan sieht nun vor, an diesem Freitag den Boden bis einen Meter über der Fundstelle von einer Spezialfirma abtragen zu lassen und dann unter anderem mittels Stichsonden weitere Untersuchungen anzustellen.

Neumann: „Sollte sich der Kampfmittelverdacht nicht bestätigen, wird der lokalisierte Gegenstand entfernt. Weitere einschränkende Maßnahmen für die Bevölkerung sind nicht erforderlich. Bestätigt sich der Verdacht, werden sämtliche Arbeiten im Baufeld eingestellt und dieses gesichert. Der Kampfmittelräumdienst Niedersachsen wird die Entschärfung des „Blindgängers“ dann an diesem Sonntag, 28. August, ab etwa 11 Uhr durchführen. Für die Zeit einer Entschärfung müsste zudem der Bahnverkehr auf der Strecke Braunschweig-Hannover eingestellt werden.

Die Stadt Peine kündigte gestern an, die Öffentlichkeit nach Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchungen umgehend über ihre Homepage www.peine.de zu informieren.

Wie die Röchling-Sprecherin erklärte, sei aber noch völlig unklar, was überhaupt im Boden liegt. „Auf anderen Baustellen wurden schon mal alte Kochtöpfe oder Fundamente im Boden gefunden.“ Die Bauarbeiten im Bereich der Fundstelle, die anscheinend auf dem Gelände des ehemaligen Druckhauses Schläger liegt, seien vorerst eingestellt worden.

Diese Straßen müssten im Ernstfall evakuiert werden:

Ostrandstraße (ab Ottos Hof bis zur Stahlwerkbrücke),

Lehmkuhlenweg,

Woltorfer Straße (ab Schäferstraße bis Lehmkuhlenweg am Hundesportplatz),

Heisenbergstraße,

Beneckestraße,

Essinghäuser Weg (ab Woltorfer Straße bis Mittellandkanal),

Heideweg bis Landgraben,

Gaußstraße,

Stahlwerkbrücke bis zur Kreuzung Braunschweiger Straße/B 65,

Am Stahldorf,

Märklinstraße ab Nr. 19,

Siemensweg ab Nr. 8,

Paulstraße Nr. 3,

Zum Trägerfeld (außer 1-4),

Rahlenbeckstraße (außer 1 und 11),

An der Kolonie.

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