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Bombendrohung gegen Media Markt entpuppte sich als Fehlalarm

Entwarnung in Stederdorf Bombendrohung gegen Media Markt entpuppte sich als Fehlalarm

Wieder eine Bombendrohung in Peine: Gegen 12.20 Uhr musste der Media Markt am Hesebergweg in Stederdorf evakuiert werden. Grund dafür war eine Bombendrohung, die per E-Mail eingegangen war. Die Drohung stellte sich aber erneut als Fehlalarm heraus.

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Volkan Candan steht vor dem Media Markt am Hesebergweg in Stederdorf. Er musste am Freitag kurz nach 12.20 Uhr das Elektrogeschäft evakuieren lassen. Die Polizei sperrte mit zwei Wagen die Zufahrt zum Elektromarkt.

Quelle: Michaela Gebauer (2)

Peine-Stederdorf. Vor Ort bot sich folgendes Bild: Zwei Polizeiwagen blockierten die Ein- und Ausfahrten zum Elektromarkt. Mehrere Polizisten saßen in den Fahrzeugen und warteten auf das Eintreffen des Sprengstoff-Spürhundes, der extra aus dem Harz angefordert worden war.

Volkan Candan, geschäftsführender Gesellschafter des Elektromarktes, erläuterte den Hergang: „Die E-Mail kam am Mittag gegen 12 Uhr im Kundenfeedback-Postfach an. Dort stand ganz knapp drin, dass der Laden nach einer halben Stunde in die Luft gesprengt werde. Weiterhin wurden 50 000 Euro gefordert.“ Kurioserweise sei nicht angegeben gewesen, wohin das Geld gehen solle, so dass Candan nicht wirklich von einem Terroranschlag ausging. „Die Sicherheit unserer Kunden geht aber vor, deshalb habe ich direkt in der Zentrale angerufen und alles in die Wege geleitet“, sagte Candan.

Direkt danach schallte eine sich immer wiederholende Durchsage aus den Lautsprechern des Geschäftes. Alle Kunden sollten den Media Markt aufgrund eines vermeintlichen technischen Defekts verlassen. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur wenige Kunden im Markt. „In der Zwischenzeit ist auch schon die Polizei aufgetaucht. Die Räumung hat keine Minute gedauert“, schilderte Candan. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch der angrenzende Reparatur-Betrieb „Top-Service“ evakuiert. Lediglich die Autos der Mitarbeiter blieben auf den Parkplätzen.

Gegen 14.15 Uhr gab die Polizei dann Entwarnung: Der Spürhund konnte keine Bombe finden. „Anhaltspunkte, die auf das Motiv des Täters oder der Täter schließen lassen, liegen nicht vor. Es wird von uns ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet“, sagte Hans-Jürgen Schober von der Peiner Polizei.

mgb

Vier Bombendrohungen in drei Monaten

In den vergangenen drei Monaten hat es insgesamt schon vier Bombendrohungen in Peine gegeben – alles Fehlalarme. Zwei gingen per Telefon und zwei per Mail ein. Hier eine Übersicht der bisherigen drei Taten:

  • Angefangen hat die Kette der Bombendrohungen am 17. Oktober vergangenen Jahres. Damals wurde eine Mail „im Namen des Islamischen Staates IS“ an die Peiner Burgschule versandt. Schüler mussten sofort die Schule verlassen, die Polizei wurde alarmiert. Weitere Mails hat es aber nicht gegeben.
  • Weiter ging es am 7. Dezember 2016 mit einer Bombendrohung in der Commerzbank in der Peiner Innenstadt. Ein Drohanruf hat damals für Angst und Schrecken gesorgt. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehrere Wohnhäuser und Geschäfte evakuiert. Ein Bombenspürhund konnte aber keinen Sprengstoff finden.
  • Ein nahezu identischer Vorfall ereignete sich dann am 2. Januar dieses Jahres –  ebenfalls in der Peiner Commerzbank. Auch hier ging die Bombendrohung per Telefon ein. Die Polizei ging genauso vor wie beim vorherigen Vorfall. Spürhunde schlugen wieder nicht an.

mgb

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