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Blitzer im Peiner Land spülten 1,6 Millionen Euro in die Kreiskasse

Kreis Peine Blitzer im Peiner Land spülten 1,6 Millionen Euro in die Kreiskasse

Kreis Peine. 39949Mal hat es 2012 Temposünder im Peiner Land erwischt - die Blitzer auf der A2 nicht mitgerechnet. Dabei spülten Buß- und Verwarngelder rund 840000Euro in die leere Kreiskasse. Zusammen mit den Blitzern auf der Autobahn kassierte der Landkreis rund 1,6Millionen Euro.

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Starenkasten bei Blumenhagen: Einst war dort ein Unfallschwerpunkt.

Quelle: im

Immer wieder wird Kommunen vorgeworfen, bei den Tempokontrollen handele es sich um Abzocke, weil es schnell verdientes Geld sei und ein Teil der Einnahmen von Anfang an in den Haushaltsplanungen auftauchten. Diesem Vorwurf tritt der Erste Kreisrat Henning Heiß entschieden entgegen. „Stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte dürfen wir nur an Unfallschwerpunkten aufstellen“, sagt Heiß. Dies gelte entsprechend für alle Starenkästen im Peiner Land. Diese stehen bei Klein Blumenhagen, Clauen, Klein Gleidingen und an der Bundesstraße65 bei Rosenthal. Der fünfte Starenkasten im Peiner Land bei Broistedt an der Kreisstraße74 war 2012 wegen Straßenschäden auf der Strecke nicht in Betrieb. Offener sind die Regeln für mobile Geschwindigkeitsüberwachung. „Mobil dürfen wir an Unfallschwerpunkten messen - und an Gefahrenstellen sowie an Orten, die den Schutz von schützenswerten Personengruppen bedürfen“, sagt der Leiter des Straßenverkehrsamtes, Christian Gleicher: Sind Schulen, Kindergärten oder Altenheime in der Nähe darf der Landkreis Blitzer aufstellen. „Gefahrenstellen sind Strecken, an denen besonders oft gerast wird“, so Heiß. Denn andere Verkehrsteilnehmer verließen sich - zum Beispiel an Kreuzungen oder Einmündungen - darauf, dass jeder die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalte. „Wenn auf einzelnen Strecken häufig gerast wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen.“ Alle Messstellen seien mit der Polizei abgestimmt.

pif

Hier blitzt es im Peiner Land

An fünf Stellen im Peiner Land stehen sogenannte Starenkästen. Zudem sind im gesamten Landkreis mobile Tempokontrollen unterwegs. Der Leiter des Straßenverkehrsamtes, Christian Gleicher, erklärt wo und warum geblitzt wird.

Radarkontrolle bei Rosenthal auf der B65: Dort war ein Unfallschwerpunkt. Bei den Unfällen hat es auch einige Verkehrstote gegeben. Seitdem der Starenkasten dort aufgestellt worden ist, gab es keine Toten mehr. 2010 entwickelte sich die Kreuzung nach Vöhrum erneut zum Unfallschwerpunkt. Laut Polizeisprecher Stefan Rinke gab es damals fünf Unfälle mit einem Schwer- und sieben Leichtverletzten.

Starenkasten bei Klein Blumenhagen: Vor der Aufstellung hatte es in der anschließenden Kurve in Fahrtrichtung Gifhorn einen Unfalltoten gegeben. Seitdem der Starenkasten dort steht, ist es zu keinem Unfallgeschehen mehr gekommen.

Celler Straße: Die Celler Straße ist die größte Durchgangsstraße im Stadtgebiet. Es gibt keinen Radweg. Radfahrer müssen also auf der Fahrbahn fahren. Nach dem Bau der Stahlwerksbrücke wurde die Trasse entlastet, was dazu führt, dass die Autofahrer dort jetzt schneller unterwegs sind.

Ilseder Straße: Auf beiden Seiten der breiten Ein- und Ausfallstraße befinden sich Bushaltestellen.

Bundesstraße 494 in Stedum: Trotz Fahrbahnverschwenkungen an den Ortseinfahrten, drosselten die Autofahrer ihr Tempo im Ort nur selten. Die Messungen sollen den Schulweg dort sicherer machen.

pif

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