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Blitzer-Einnahmen: 2,5 Millionen Euro fließen in die Kasse des Landkreises Peine

Kreis Peine Blitzer-Einnahmen: 2,5 Millionen Euro fließen in die Kasse des Landkreises Peine

Kreis Peine. Knapp 2,5 Millionen Euro hat der Kreis Peine im letzten Jahr von Rasern mit Verwarn- und Bußgeldern eingenommen. Dazu zählt der Abschnitt der Autobahn A 2, der durch den Kreis führt.

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Einnahmen für den Kreis Peine: Der Blitzer in Klein Blumenhagen und die Anlage zur Tempo-Messung auf der Autobahn 2 (kleines Foto).

Quelle: A/2

Die Summe der Einnahmen ist deutlich nach oben geschnellt. Einen großen Anteil daran haben die Bußgelder, die von den stationären Blitzern auf der Autobahn bei Röhrse - in Fahrtrichtung Hannover - und bei Zweidorfer Holz - in Fahrtrichtung Braunschweig stehen. Die Erlöse haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

Zahlten die Raser auf der A 2 im Jahr 2012 rund 670 000 Euro in die Kreiskasse, waren es 2013 knapp 1,5 Millionen Euro. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Blick auf die Fallzahlen: Erwischten die Blitzer 2012 noch 13 227 Raser, waren es 2013 bereits 28 770 Raser. „Die enorme Steigerung ist auf den Abbau der Schilderbrücken zurückzuführen“, sagte Kreis-Sprecher Henrik Kühn. Dadurch gelte konstant Tempo 130 zwischen 6 und 20 Uhr. Zeiten, in denen geblitzt wird. Zuvor war die Zeitspanne, in der die Blitzer aktiv waren, deutlich kürzer, weil sie an die Tempoanzeigen gekoppelt waren, die erst ab einem bestimmten Verkehrsaufkommen ansprangen.

Die schlimmsten Raser auf der A 2 waren übrigens mit 246 und 240 Kilometern in der Stunde unterwegs - bei erlaubtem Tempo 130. Die Autofahrer müssen nun drei Monate öffentliche Verkehrsmittel nutzen, bekommen vier Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 600 Euro, das wahrscheinlich verdoppelt wird - wegen Vorsatzes.

Nahezu konstant sind die Fallzahlen und Erträge bei den Blitzern, die auf den Straßen im Kreis inner- und außerorts: Bei knapp 31 000 Fällen erlöste der Landkreis rund 800 000 Euro.

Kühn betonte, dass Tempokontrollen ausschließlich dort angesetzt werden, wo es Gefahrenstellen und viele Unfälle gibt. „Zudem kontrollieren wir dort, wo es vermehrt schutzbedürftige Personen gibt“, sagte er. Alle Messstellen im Peiner Land werden auf Grundlage der Ergebnisse der Unfallauswertung der Polizei eingerichtet. Kühn verwies darauf, dass die 2,5 Millionen Euro die reinen Einnahmen sind. „Davon müssen die Aufwendungen für Personal und das eingesetzte Material abgezogen werden“, so der Sprecher. Da mehrere Abteilungen der Verwaltung betroffen seien, ließe sich die Summe der Aufwendungen nicht so leicht beziffern.

pif

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