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Blitz-Marathon im Peiner Land: Jeder vierte Autofahrer war zu schnell

Kreis Peine Blitz-Marathon im Peiner Land: Jeder vierte Autofahrer war zu schnell

Kreis Peine. Keine Chance den Rasern am Steuer: Auch der Landkreis Peine hat sich gestern am bundesweiten Blitz-Marathon beteiligt, um massiv bei Verkehrssündern durchzugreifen. Zahlreiche Vergehen protokollierten die Einsatzbeamten schon während der ersten Prüf-Phase der 24-Stunden-Aktion, darunter Drogenmissbrauch. Das Zwischenfazit der Peiner Beamten gestern Abend: Jeder vierte Kontrollierte fuhr zu schnell.

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Kontrollpunkt Ilseder Straße: Hier zogen gestern Beamte viele Temposünder aus dem Verkehr.

Quelle: ck

Um möglichst gut aufgestellt zu sein für die flächendeckenden Kontrollen auf Peines Straßen, hatte die Polizei Peine zusätzlich zu ihrer Mannschaft im Normaldienst fünf weitere Beamte im Einsatz. Darunter auch zwei Polizisten aus der Dienststelle in Salzgitter. Und nicht nur an den vier angekündigten Punkten (B 494, K 33, B1, L 412) wurde entweder mit Radar- oder mit Lasergeräten kontrolliert. Zudem war ein Team wechselnd unterwegs, um flexibel an verschiedenen, nicht angekündigten Stellen mit dem Lasergerät zu prüfen. So etwa während der des gestrigen Nachmittags auf der Ilseder Straße in Richtung Ilseder Mühle: Schon während der ersten Stunde zogen die Beamten zehn Fahrer wegen erhöhter Geschwindigkeit aus dem Verkehr. Trotz der Geräteinstellung, eine Tempoübertretung erst bei netto elf Kilometern pro Stunde zu viel zu melden. „Spitzenreiter“ dieser ersten Kontrollstunde war ein junger Autofahrer, der mit Tempo 90 anstatt der erlaubten 70 an den Straßenrand gewunken worden war. Doch er kam vergleichsweise noch glimpflich davon. Wäre der Mann unbedeutend schneller gewesen, hätte er zusätzlich zu seinem Bußgeld mit einer Eintragung ins Verkehrsregister rechnen müssen. Mit erheblichen Konsequenzen muss dahingegen der Autofahrer rechnen, der bereits am Nachmittag wegen Verdachts auf Drogenkonsum von Beamten zu einer Blutentnahme gebracht worden war. Er sei den Polizisten bei einem der nichtangekündigten Kontrollpunkte aufgefallen, sagte Günter Müller, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Seine vorläufige Bilanz gestern Abend zum Blitzermarathon: „Die Anzahl der Vergehen war bis jetzt fast so wie immer, verglichen mit gleichartiger Zeit und gleichartigem Verkehrsaufkommen.“ Die angekündigten Kontrollpunkte seien je nach Einschätzung der Beamten zu besonderen Zeitpunkten besetzt worden. Selbst gestern am späten Nachmittag hätten die Kollegen aus Salzgitter noch eine Radaranlage an der Landesstraße 412 zwischen Vöhrum und Röhrse aktiviert. Die Verkehrsüberprüfungen dauerten bis heute in die frühen Morgenstunden an.

ck

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