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Bis 2030 werden rund 1900 neue Wohnungen benötigt

Konzept der Stadt Bis 2030 werden rund 1900 neue Wohnungen benötigt

Der Bedarf ist groß: Bis 2030 werden in Peine rund 1900 neue Wohneinheiten benötigt. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Wohnraumversorgungs-Konzept der Stadtverwaltung hervor. Schon jetzt sind kleine Wohnungen bis 40 Quadratmeter und sehr große Wohnungen mit mehr als 120 Quadratmeter rar. Bedarf gibt es aber vor allem auch an Wohnraum für Einkommensschwache.

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Die meisten Wohngebäude im Stadtgebiet stammen aus den Baujahren 1919 bis 1959 sowie 1960 bis 1979.

Quelle: Archiv

Peine. In die Bewertung der Stadt sind unter anderem Prognosen zur Bevölkerungs-Entwicklung eingeflossen. Aktuell hat die Stadt 50.221 Einwohner. Ein Negativ-Szenario mit einem Bevölkerungsrückgang um 7,5 Prozent bis 2025 zeigt dabei die NBank, die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, auf. Dagegen geht die Prognose des Braunschweiger Planungsbüros Ackers & Partner lediglich von einem Rückgang um 2,2 Prozent in den nächsten acht Jahren aus. Trotz dieser Entwicklung sei aber ein namhafter Wohnbau-Bedarf vorhanden.

Fest steht: Nach einer Phase hoher Bautätigkeit im Zeitraum von 1993 bis 2007 ist in den vergangenen zehn Jahren nur wenig gebaut worden. Doch eine Trendwende ist bereits eingeläutet: Auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades an der Gunzelinstraße entstehen 100 neue Wohnungen, auf dem alten Elmeg-Gelände in Vöhrum rund 170 Wohnungen und auch auf dem Areal der im Abriss befindlichen Mälzerei Heine am Friedrich-Ebert-Platz plant ein Investor Wohnungsbau in größerem Stil (PAZ berichtete). Ein Wohnraumversorgungs-Konzept gilt übrigens als Voraussetzung dafür, um Fördergeld, zum Beispiel für den sozialen Wohnungsbau vom Land zu bekommen.

Weitere Details will die Stadt zusammen mit dem Landkreis Peine, der ebenfalls ein solches Konzept erstellt hat, am kommenden Dienstag bei einem Pressegespräch vorstellen. Landkreis-Sprecher Henrik Kühn schreibt in der Einladung: „Weil von dem Themenkomplex des Landkreises natürlich ganz wesentlich die Belange der Gemeinden berührt sind, ist vorgesehen, diesen Entwurf zunächst mit den Bürgermeistern in einer Dienstbesprechung zu erörtern. Danach werden die Beratungen in den politischen Gremien des Landkreises anberaumt, bei denen es schließlich auch zu Bewertungen und Schlussfolgerungen aus dem Gutachten kommen kann und soll.“

  • Die bereits vorliegenden Ergebnisse stellen am Dienstag Peines Bürgermeister Klaus Saemann und Landrat Franz Einhaus (beide SPD) gemeinsam vor.
  • Am kommenden Mittwoch ist das Konzept dann Thema im städtischen Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit (17 Uhr, großer Besprechungsraum im Peiner Rathaus).
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