Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Bildung: Kreis und Land setzen Zusammenarbeit fort

Kreis Peine Bildung: Kreis und Land setzen Zusammenarbeit fort

Kreis Peine. Mit einer Unterschrift besiegelten Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Landrat Franz Einhaus (beide SPD) jetzt die weitere und enge Zusammenarbeit und damit auch die Weiterentwicklung der Bildungsregion Peine. Deren Ziel ist es, optimale Bedingungen für ein lebenslanges Lernen zu schaffen.

Voriger Artikel
CDU: „Oberschulen für Vechelde und Hohenhameln!“
Nächster Artikel
Brandanschlag auf Blitzer bei Klein Gleidingen

Sie wollen die Bildungsregion im Peiner Land vorantreiben (v.l.): SPD-Landtagsabgeordneter Matthias Möhle, Jennifer Wimmer, Frauke Heiligenstadt und Franz Einhaus.

Quelle: Thorsten Pifan

„Wir wollen Bildungserfolg für jedes Kind“ sagte Heiligenstadt vor der Unterzeichnung. Dafür müsse ein Netzwerk geschaffen werden: von der Krippe bis zur Weiterbildung. Vor allem bei der beruflichen Weiterbildung müssten in Peine neue Akzente gesetzt werden, forderte Einhaus in diesem Zuge. „Wir sind mit unserer Schullandschaft schon sehr gut aufgestellt, haben aber Nachholbedarf bei Forschung und Entwicklung“, so der Landrat.

Heiligenstadt sagte: „Gute Bildungsangebote sind mitenscheidend für die Attraktivität und Stärke der Kommunen sowie der Regionen. Deshalb unterstützen wir die Initiativen vor Ort.“ Geld in Form von einer halben Stelle für die Bildungskoordination könnten nur Kommunen bekommen, die sich bereits selbst auf den Weg gemacht hätten. Die Stelle der Bildungskoordinatorin wird zum 1. August wieder besetzt. Ulrike Hafer wird diese Aufgabe übernehmen. In diesem Zusammenhang lobte Heiligenstadt Dirk Mazzega, Regionalabteilungsleiter der Landesschulbehörde, denn Hafer ist mit einer weiteren halben Stelle noch im Schuldienst beschäftigt und wird dies auch bleiben.

2014 war das Projekt der Bildungsregionen der Landesregierung mit neun Modellregionen gestartet. Zum kommenden Schuljahr werde es in Niedersachsen 35 Bildungsregionen geben, sagte die Kultusministerin. „Eines hat sich aber gezeigt, erfolgreich waren Bildungsregionen nur dort, wo sie auch Chefsache gewesen sind, wie hier in Peine, wo sich Landrat Franz Einhaus sehr für das Projekt und die Bildung stark gemacht hat.“

Einhaus verwies auf die neue Aufgabe, die Integration der Flüchtlinge. „Zurzeit sind wir dabei zu erfassen, welchen Bildungsstand die Menschen haben, die zu uns gekommen sind“, sagte er. Das sei die Grundlage für passgenaue Angebote.

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Lokale Videos

Videos von Ilsede TV zu Ereignissen im Peiner Land

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung