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Beziehungsdrama: Polizei fasste bewaffneten Mann

Peine Beziehungsdrama: Polizei fasste bewaffneten Mann

Peine. Großeinsatz der Peiner Polizei mit Hubschrauber nach einem Beziehungsdrama

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Sogar ein Polizeihubschrauber war gestern über der Peiner Südstadt im Einsatz.

Quelle: A

Ein bewaffneter Mann, der Selbstmord begehen wollte, hat am Montag um 15.30 Uhr in der Südstadt am Friedrich-Ebert-Platz mit einer Schrotflinte einen Schuss abgegeben und war danach mit einem Fahrrad geflohen. In der Nähe des Mittellandkanals konnten die etwa 20 Beamten den 29-Jährigen schließlich überwältigen und festnehmen.

Was ist passiert? Polizei-Sprecher Peter Rathai sagte der PAZ: „Die Lebensgefährtin des Mannes, der in Hildesheim lebt, hat sich von ihm getrennt. Daraufhin ist der Mann in seiner Verzweiflung zu seiner Mutter gefahren, die nahe dem Friedrich-Ebert-Platz in der Peiner Südstadt wohnt, um mit ihr die Situation zu erörtern.“ Da sich jedoch aus seiner Sicht keine Lösung abzeichnete, griff er zu der mitgebrachten Waffe und flüchtete aus der Wohnung. Augenscheinlich habe der 29-Jährige wegen der Trennung Selbstmord begehen wollen. Laut Zeugen „außer Kontrolle“ habe er dann im Garten des Hauses einen Schuss abgeben. Die Mutter des 29-Jährigen setzte sich daraufhin sofort mit der Polizei in Verbindung.

Als die Polizisten vor Ort ankamen, und das Haus mit gezückten Waffen umstellten, war der Mann bereits mit einem Fahrrad geflohen - seine Waffe hatte er dabei. Sofort wurde wegen der bestehenden Gefahr auch der Polizei-Hubschrauber angefordert, um den unberechenbaren, bewaffneten Mann zu finden. Schließlich waren 20 Beamte und der Hubschrauber im Einsatz, um den Selbstmordgefährdeten zu fassen. „Während der Fahndung gelang es der Polizei mehrfach, kurzen telefonischen Kontakt zu dem Mann herzustellen“, sagte Rathai. „Nach zunächst vergeblichen Versuchen ließ sich der Mann auf ein längeres Gespräch ein und gab letztendlich seinen Aufenthaltsort bekannt. Er erklärte sich außerdem einverstanden, die Schusswaffe abzulegen.“

Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte den Mann dann tatsächlich gegen 16.30 Uhr am angegebenen Ort ausmachen - und zwar in der Nähe des Mittellandkanals, in Höhe des Vereinsheims des Modellbauclubs. Den kurz darauf dort eintreffenden Beamten ergab sich der Mann widerstandslos. Er wurde zur Polizeiwache gebracht, wo er einem Arzt vorgestellt wurde. „Dieser veranlasste die Einweisung in eine psychiatrische Klinik, da der Mann offensichtlich unter psychischen Problemen zu leiden schien“, sagte Rathai. „Bei dem Einsatz gab es glücklicherweise keine Verletzten.“

tk, mu

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