Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Bewegende Lesung in der Friedenskirche

Peine Bewegende Lesung in der Friedenskirche

Peine. Woche der Diakonie unter dem Motto „Willkommen bei uns“: Zum Auftakt fand in der Friedenskirche in Kooperation mit dem Gymnasium am Silberkamp die 200. Inszenierung der szenischen Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ statt. Die rund 70 Besucher waren sichtlich bewegt von der einfühlsamen Umsetzung durch den Kurs Darstellendes Spiel unter Leitung von Tina Lucht.

Voriger Artikel
Ärger vor Wahl: Anonymes Flugblatt zum Goltzplatz
Nächster Artikel
Kreissparkasse streicht erschummelte Stimmen

Szenische Lesung der Schüler in der Friedenskirche.

Eindrücklich wurde nicht nur die Verzweiflung der Flüchtlinge, sondern auch der Umgang der Lampeduser mit der Flüchtlingskatastrophe am 3. Oktober 2013 deutlich, bei der mehr als 500 Menschen ums Leben kamen. Klar wurde der Kontrast zwischen den Gesetzen des Staates und der Angst, die ein Eindringen von Flüchtlingen verhindern sollen, und dem Gesetz des Herzens und des Meeres, dem die meisten Einheimischen folgten und das Hilfe fordert.

„Weil Flüchtlinge weder bessere noch schlechtere Menschen sind, sondern Menschen wie wir.“ Mit diesem Satz schloss die Lesung und die Schüler kamen im Altarraum zusammen, um ausdrucksstark zu zeigen, dass man gemeinsam stark sei und viel bewirken kann. Pastor Hans-Martin Joost zündete nach dem Schlussapplaus die Osterkerze an. „Wir zünden in unseren Gottesdiensten für jeden Verstorbenen eine kleine Osterkerze an als Zeichen unserer Hoffnung, dass das Licht der Liebe Gottes stärker ist als die Macht des Todes.“

Der anwesende Autor Antonio Umberto Riccó verdeutlichte, dass unser Verhalten angesichts von Menschen in Not auch ein Prüfstein für unsere Wertegemeinschaft sei. Tief berührt wies er daraufhin, dass „in diesem Jahr mehr Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrinken werden als im vergangenen“. Dankbar sei er für die 10 Prozent der deutschen Bevölkerung (acht Millionen Menschen), die sich für die Menschen einsetzen, die ihre Flucht nach Deutschland geführt hat.

Stellvertretend für diese berichteten Caroline Gärtner, Ulrike Stille-Kretschmer und Pastor Joost von der Arbeit, die im Rahmen der Flüchtlingshilfe in der Friedenskirche stattfindet. Die gesammelten Spenden kommen der Flüchtlingshilfe in der Friedenskirche zugute.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung