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Bewährungsstrafe für Peiner, der seine Freundin verprügelt hat

Peine Bewährungsstrafe für Peiner, der seine Freundin verprügelt hat

Mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten, für drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt und mit allerlei Auflagen verbunden, endete für einen 21-jährigen Peiner ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts. Es wollte dem alkoholkranken jungen Mann, der weder Schulabschluss noch Ausbildung hat, eine allerletzte Chance geben.

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Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde verhandelt.

Quelle: A

Bei einem Streit hatte im Februar vorigen Jahres seine Freundin Prellungen, einen Bluterguss an der Wange und ein blutiges Ohr davongetragen. Sie alarmierte daraufhin die Polizei. Auslöser waren Eifersucht und der Einfluss von Wodka, Bier und Energydrinks.

Eineinhalb Jahres später haben sich die beiden verlobt. Die 20-jährige Frau und Mutter des gemeinsamen Kindes, die damals ihren Freund wohl auch zumindest unsanft am Oberarm gepackt hatte, machte vor Gericht von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch. Die Zeugin der Rauferei wollte jetzt dann doch keine Faustschläge beobachtet haben.

Der schmächtige Angeklagte hielt es nirgends lange aus, Hilfsangebote verpufften. Stattdessen beging er zusammen mit anderen „Unsinns-Straftaten“, wie es sein Verteidiger nannte, klaute und zerstörte und richtete Schaden von mehreren 1000 Euro an. Das hatte ihm bereits eine Jugendstrafe eingebracht, zum Tatzeitpunkt stand er noch unter Bewährung. „Sie haben es nicht geschafft, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen“, hielt ihm die Richterin vor. So habe er weder die Auflagen der Jugendgerichtshilfe noch die des Bewährungshelfers erfüllt. Jetzt aber habe er sowohl die Körperverletzung als auch seine Alkoholsucht zugegeben, und sein Stiefvater setze sich nachdrücklich für ihn ein. Das Urteil: stationäre Alkohol-Entwöhnung, danach monatliche Blutuntersuchungen und drei Jahre lang Wohlverhalten unter den aufmerksamen Augen der Obrigkeit.

sz

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