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Betrunkene missbrauchen Notruf

Peine Betrunkene missbrauchen Notruf

Peine. Wegen Missbrauchs des Notrufes „112“ ermittelt die Peiner Polizei gegen eine 29-Jährige aus Peine. Die Frau hatte in der Nacht zu Dienstag die Feuerwehr alarmiert und dabei angegeben, ihr Freunde würde in Unterhosen durch durch die Wohnung laufen und „ausrasten“.

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Der Arbeitsplatz in der Regionalleitstelle Braunschweig, in der aus Peine die Notrufe „112“ einlaufen.

Quelle: Archiv

Die Disponenten der Feuerwehr-Leitstelle in Braunschweig gaben den Notruf an die Peiner Polizei weiter. Von dort starteten zwei Streifenwagen zu der angegebenen Adresse an der Woltorfer Straße in Peine.

„Vor Ort ließ sich der Sachverhalt, wie er der Feuerwehr gemeldet worden ist, aber durch unsere Beamten nicht bestätigen“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Vielmehr mussten die Polizisten feststellen, dass sowohl die Anruferin, als auch ihr 32-jähriger Freund erheblich unter dem Einfluss von Alkohol standen.

„Von einer Gefahrenlage war plötzlich keine Rede mehr“, sagte Rathai. Mehrfach hätten die Beamten nachgehakt, aber die Anruferin machte keine weiteren Angaben. Auch der 32-Jährige betonte, dass es keinen Streit zwischen den beiden gegeben habe. Die Polizisten hakten zudem nach, ob die betroffenen sich unwohl fühlten und deshalb den Notruf gewählt hätten. Doch auch das war nicht der Fall. Entsprechend leiteten die Beamten ein Verfahren wegen Missbrauch des Notrufs ein.

Guy Pietron, Lagedienstführer der Feuerwehr Braunschweig, sagte: „Wir haben fast täglich Anrufe von Kindern und Jugendlichen, die uns einen Streich spielen wollen.“ Wirklichen Missbrauch gebe es aber eher selten. Dann komme es aber vor, dass ein Anrufer sich 20 bis 30 Mal hintereinander meldet. „Wir sind in der Leitstelle aber meist mit genug Personal aufgestellt, so dass richtige Notrufe trotzdem bearbeitet werden können“, betonte er. Die Gefahr, dass ein Notruf wegen Missbräuchen nur verspätet entgegen genommen werden kann, gebe es aber trotzdem.

Im Peiner Land gab es laut Polizei in diesem Jahr bisher zwei Missbräuche, im Gebiet der Polizeidirektion Braunschweig insgesamt 63, sagte Rathai.

pif

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