Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Betrug und Fälschung: Peiner (40) muss Geldstrafe zahlen

Peine Betrug und Fälschung: Peiner (40) muss Geldstrafe zahlen

Weil er das Ebay-Konto seiner Freundin ohne deren Wissen benutzt und Auftraggeber sowie Käufer um Geld und Ware betrogen hat, muss ein 40 Jahre alter Peiner laut Amtsgerichtsurteil jetzt eine Geldstrafe von 825 Euro an die Staatskasse entrichten.

Voriger Artikel
SB-Waschanlage: Geldfächer aufgebrochen
Nächster Artikel
Rückläufige Zahlen bei den Bäckern: Gute Lösungen für die Zukunft gesucht

Im Internet-Auktionshaus Ebay bot ein 40-jähriger Peiner Mopedteile an, die er den Käufern nach Bezahlung aber nicht zuschickte.

Quelle: Archiv

Die Freundin (44) des Mannes ging offenbar davon aus, dass er von ihrem Ebay-Zugang aus lediglich „den Markt beobachten“ wollte. Denn sein eigener Zugang war zu diesem Zeitpunkt gesperrt. „Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich E-Mails von Unbekannten bekam, die nach ihrer Ware fragten und sich beschwerten“, so die Frau.

Schmerzlich enttäuscht waren auch seine Kunden, mit denen er Mopedteile tauschte und denen er auch komplett renovierte Maschinen verkaufte. So entsprach beispielsweise ein Motor nicht dem Foto und der Beschreibung aus dem Angebot im Internet, wie ein Zeuge aus Lemgo (42) berichtete. Ein anderer Oldtimerliebhaber aus Lemgo (42) schickte dem Beklagten Ersatzteile im Tausch gegen Beinschilde und einen Gepäckträger, die aber nie bei ihm ankamen.

Die Geschichte des 70 Jahre alter Hamburgers setzte den Missetaten die Krone auf. Er hatte dem Angeklagten bereits zwei restaurierte Mopeds aus den 50er-Jahren abgekauft, war bestens zufrieden mit diesem Geschäft und vermittelte zwei weitere Verkäufe. Der Peiner erbat einen Vorschuss, um Ersatzteile für die restaurationsbedürftigen Maschinen kaufen zu können. Aber der Hamburger erhielt weder die zugesagten Maschinen, noch bekam er seinen Vorschuss von 1000 Euro zurück. „Wir hatten anfangs ein gutes Verhältnis, alles war korrekt“, so der 70-Jährige.

„Ich war damals in einer schwierigen Situation, meine Freundin hatte mich rausgeschmissen, ich war total pleite und wusste nicht, wohin“, gab der bis dato Unbescholtene als Erklärung an. Der Richter hielt 55 Tagessätze für angemessen und übertraf mit seinem Urteil den Antrag des Staatsanwalts, der 50 Tagessätze zu 15 Euro gefordert hatte.

hui

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung