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Betrug: Peiner zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt

Peine Betrug: Peiner zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt

Wegen Betruges in zwei Fällen hat das Amtsgericht einen 61-jährigen Peiner gestern zu neun Monaten Haft verurteilt, die zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt sind. Ursprünglich standen vier Fälle zur Verhandlung, von denen zwei eingestellt wurden.

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Quelle: A

Dem Mann wurde vorgeworfen, in einem Fall 11 000 Euro als Anzahlung für Fenster genommen zu haben, die er nicht geliefert hat. Das Geld soll er für sich verbraucht haben. In einem weiteren Fall ging es um eine nicht gezahlte Tischlerrechnung in Höhe von etwa 800 Euro (PAZ berichtete). Diese Rechnung hat der Angeklagte nach einem Zivilverfahren voll beglichen. Von den 11 000 Euro sind 6500 Euro zurückgezahlt.

Begonnen hat alles Ende 2010, als der Angeklagte in der Fensterbranche tätig werden wollte. Hierzu tat er sich mit einer Firma aus Hämelerwald zusammen. Zunächst sollte das Geschäft Teil dieses Unternehmens sein mit dem Ziel, eigenständig zu werden, wenn alles läuft. Aber es lief nicht.

Die früheren Geschäftspartner, die mit dem Angeklagten gut bekannt sind, wollten ihm beruflich auf die Beine helfen. Vieles lief über Vertrauen. Von den Betrugsfällen war in der Firma erst etwas bekannt geworden, als sich die Geschädigten dort meldeten. Dennoch beteuerte der 61-Jährige: „Ich wollte nie vorsätzlich Freunde betrügen, es war von uns allen ein bisschen blauäugig gewesen.“

Mit dem Strafmaß von neun Monaten auf Bewährung folgte der Richter im Wesentlichen der Staatsanwältin. Diese forderte noch 2500 Euro als monatliche Ratenzahlung an die Straffälligenhilfe Hildesheim. Angesichts der finanziellen Situation des Angeklagten sah der Richter hiervon ab. Der Verteidiger hatte für sieben Monate auf Bewährung plädiert.

Der Richter hat dem 61-Jährigen unter anderem zur Auflage gemacht, monatlich mindestens 200 Euro an den verbliebenen Geschädigten zu zahlen. Der Mann ist bereits einschlägig vorbestraft und mit einigen Geschäftsideen gescheitert. Beim nächsten Mal sollte er sich besser beraten lassen, sagte der Richtern, auch rechtlich.

jti

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