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Betriebe suchen dringend Nachwuchs

Peine Betriebe suchen dringend Nachwuchs

Die Chancen auf eine Ausbildungsstelle zum Herbst dieses Jahres stehen derzeit nicht schlecht. Nach Angaben der Agentur für Arbeit sind aktuell 297 offene Stellen in einer Vielzahl von Berufen gemeldet. Gesucht werden vor allem Einzelhandelskaufleute, Bäckerei-Fachverkäufer und Altenpfleger.

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Auch im Metall-Handwerk sind derzeit Stellen frei.

Quelle: dpa

Aber auch für zahnmedizinische Fachangestellte, Metallbauer sowie Groß- und Außenhandelskaufleute gibt es offene Ausbildungstellen.

In der Kunststoffindustrie, die sich in Peine längst etabliert hat, sind weitere Plätze, zum Beispiel als Verfahrensmechaniker frei. Händeringend gesucht werden zudem Fachkräfte für Lagerlogistik, Dachdecker, Berufskraftfahrer, Bäcker und Krankenpfleger. Für die Agentur für Arbeit steht fest: Die Ausbildungsplatzsituation hat sich in den vergangenen Jahren zugunsten der jungen Leute entwickelt.

Gleichzeitig falle es den Unternehmen immer schwerer, Ausbildungsplätze zu besetzen, auch in attraktiven Berufen. Laut der Agentur für Arbeit gehe der Trend dahin, dass Jugendliche nach dem Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule häufig noch ein Jahr an der Berufsschule „dranhängen“, ohne sich mit der Möglichkeit zu beschäftigen, direkt eine Ausbildung zu beginnen.

Dass es Nachwuchsprobleme gibt, bestätigt auch Kreishandwerksmeister Lutz Seidel: „Ja, das stimmt. Uns fehlen Auszubildende, vor allem im Handwerk, aber mittlerweile betrifft das Problem viele Branchen: Nicht nur Tischler, Maler und Kfz-Mechatroniker, sondern auch Arzthelfer, Krankenpfleger sowie Rechtsanwalts- und Notargehilfen werden gesucht.“ Eine gewichtige Rolle spiele inzwischen der demografische Wandel, sagt Seidel. Es gebe schlicht und einfach immer weniger junge Leute.

Ein weiteres Problem ist laut Seidel auch die „Ausbildungsfähigkeit“ des Nachwuchses. Denn nicht jeder Bewerber sei für den Beruf, den er sich ausgesucht hat, geeignet. Manche hätten einfach falsche Vorstellungen, gerade in den technischen Berufen seien die Anforderungen enorm gestiegen.

Auch Ulrike Brandes-Peitmann, Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, teilt die Nachwuchssorgen: „Ich weiß, dass Betriebe in vielen Branchen keinen Nachwuchs finden, das geht aber auch unserem eigenen Unternehmen so.“ Bei Baustoff Brandes werden unter anderem Groß- und Außenhandelskaufleute ausgebildet.

mic

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